Die goldene Stadt
die Stadt aus dem Gold des Glaubens an die Liebe Jahwes zu seinen Geschöpfen
im weissen Gewand des ewigen Lebens aus der Liebe Jesu zu seiner Braut der Gemeinde
durch die Augensalbe der lebendigen Wahrheit Jesus
Anleitung
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1 Lebensfragen
1.1 Unser Weg
1.1.1 Bekehrung
1.1.1.1 SĂŒnde
1.1.1.2 Tut Buße!
1.1.1.3 Gerechtigkeit aus Glauben
1.1.1.4 Das Leben des Gerechten
1.1.1.5 Unser Ziel
1.1.2 Gebet
1.1.2.1 Lobpreis
1.1.2.2 Bitten fĂŒr uns
1.1.2.3 Menschen
1.1.2.4 Versuchung
1.1.2.5 Dankbarkeit
1.1.3 Zweifel
1.1.3.1 Angst
1.1.3.2 Sorgen
1.1.3.3 Wozu Leid?
1.1.3.4 Warum habe ich schlechte Eigenschaften?
1.1.3.5 Unzucht
1.1.3.6 PflichterfĂŒllung
1.1.3.7 UnnĂŒtze Fragen
1.1.4 Ehe und Familie
1.1.4.1 Gottes Ordnungen
1.1.4.2 Einander Dienen
1.1.4.3 Angriffe
1.1.5 Tod
1.1.5.1 Die Wahrheit
1.1.5.2 Auferstehung
1.1.5.3 TĂ€uschungen
1.2 Der Weg Jesu
1.2.1 Der Sohn Gottes
1.2.2 Der Werkmeister
1.2.3 Der Mensch
1.2.4 Der Erlöser
1.2.4.1 Schuld
1.2.4.2 SĂŒhne
1.2.5 Der König
2 Die Gemeinde
2.1 Was ist Mission?
2.1.1 Wozu?
2.1.2 Wen?
3 Der Widersacher
3.1 Seine Herkunft
3.2 Seine TĂ€uschungen
3.2.1 Über den Schöpfer
3.2.1.1 Gerechtigkeit Jahwes
3.2.1.2 Liebe Jahwes
3.2.1.3 Gesetz Jahwes
3.2.1.4 Existenz Jahwes
3.2.2 Über die Menschen
3.2.2.1 Herkunft
3.2.2.2 Freiheit
3.2.3 Über seine Person
3.2.3.1 Macht
3.2.3.2 FĂ€higkeiten
3.2.3.3 Absichten
3.2.3.4 Anbetung
3.3 Seine Ziele
3.3.1 Vor dem Kreuz
3.3.1.1 FĂŒr sich
3.3.1.2 FĂŒr die Schöpfung
3.3.2 Nach dem Kreuz
3.3.2.1 Seine Konsequenzen
3.4 Sein Ende
1 Lebensfragen
1.1 Unser Weg

Bei allem was wir inzwischen mehr oder weniger beherrschen, gab es eine Zeit in der wir die ersten Schritte taten. Diese ersten Schritte waren noch unsicher und oft Ă€ngstlich oder ungestĂŒm und unvorsichtig. Beides aus mangelnder Erfahrung. Genauso war und ist es im Glauben. Der neue Mensch, von Gott geboren, ist ein SĂ€ugling wie jedes neugeborene Wesen. Er muß die Stadien von der Kindheit zum Erwachsenen durchleben.

Bei diesem Reifeprozess des wiedergeborenen Menschen nimmt Jesus die Stelle des Erziehenden ein. Jesu Liebe zu uns lĂ€ĂŸt dabei niemals nach. Er fordert nie zuviel aber auch nie zu wenig. Er trĂ€gt uns wo immer das notwendig ist; lĂ€ĂŸt uns selber laufen wo immer das richtig ist. Er will uns zur Erkenntnis aller Wahrheit leiten. Wobei die grĂ¶ĂŸte Wahrheit die Liebe Jahwes zu seinen Kindern ist und die weitere unsere Liebe zu unserem NĂ€chsten. Ist das Teil unseres Wesens und unseres VerstĂ€ndnisses geworden, sind wir imstande eine Ewigkeit in Gottes Reich zu leben.

In vielen Dingen gleichen wir einander, in vielen anderen Bereichen unterscheiden wir uns wiederum voneinander. Das beruht auf unserem unterschiedlichen Wesen und unseren unterschiedlichen Erfahrungen. Wenn wir uns untereinander austauschen ist es oft wie wenn ein Ganzes sich aus zusammengehörigen Teilen zusammenfĂŒgt. Erst die verschiedenen Betrachtungswinkel zeigen einen Blick auf den ganzen Teil von Jahwes Schöpfung den wir verstehen wollen.

Neben dieser wunderbaren Vielfalt der Persönlichkeiten gibt es einige Grundfragen, die sich jeder Nachfolger Jesu irgendwann stellt und auch von anderen gestellt bekommt. Antworten auf diese Fragen zu finden gehört zum erwachsen werden des Gotteskindes. Mit dem Fragen nicht aufzuhören, gehört zum kindlichen GemĂŒt das wir behalten mĂŒssen.

Die Philosophie versucht uns zu vermitteln das es auf diese Lebensfragen keine eindeutigen, endgĂŒltigen Antworten gĂ€be. Das ist nur die halbe Wahrheit weil es nur stimmt wenn Du es ohne Jesus versuchst! Wir werden in diesem Beitrag sehen, daß Jesus die ganze Wahrheit auf alle unsere Fragen ist. Damit können wir unsere Aufgabe erfĂŒllen, Jesu Licht in der Dunkelheit dieser Welt leuchten zu lassen.

1.1.1 Bekehrung

Warum sollen wir uns bekehren? Weil wir nicht bleibend glĂŒcklich sind!

Wir haben und hatten glĂŒckliche Zeiten und Momente. In der Kindheit hatten unsere WĂŒnsche eine riesengroße Bedeutung. Wenn der Wunsch dann erfĂŒllt wurde, hielt das GlĂŒck eine mehr oder weniger kurze Zeit und wurde dann vom nĂ€chsten Wunsch verdrĂ€ngt. Erst waren wir, zur ErfĂŒllung der WĂŒnsche, vollstĂ€ndig von anderen abhĂ€ngig. Es gab also nichts anderes als den Wunsch zu Ă€ussern und auf die ErfĂŒllung zu warten. SpĂ€ter lernten wir fĂŒr das Erreichen des erhofften GlĂŒckes selbst aktiv werden zu können und zu mĂŒssen.

Wir erfuhren das andere Menschen unsere WĂŒnsche selten wirklich verstanden. Ein Grund mehr das eigene GlĂŒck selbst in die Hand zu nehmen. Als selbstverstĂ€ndlich erschien uns bald, dass man eben nicht immer glĂŒcklich sein kann. Als Kinder hĂ€tten wir noch gefragt: 'Warum denn nicht?' Erwachsene glauben verstanden zu haben das das eben sowenig geht wie das Kamel durch das Nadelör. Das ist es, was ihr Leben sie bis heute gelehrt hat: Das Leben ist ein (teuflischer) Kreislauf von WĂŒnschen, Hoffen, Arbeiten, ErfĂŒllen und EnttĂ€uschung. Dieser Kreislauf muss aufhören in unserem Leben. Jesus will nicht das wir so leiden!

Ich möchte mit Dir jetzt noch einmal die kindliche Frage stellen: 'Warum kann ich nicht immer glĂŒcklich sein?' Ich möchte Dich ĂŒber Deine bisherige Erkenntnis ent-tĂ€uschen. Du bist, im wörtlichen Sinne, einer satanischen TĂ€uschung aufgesessen. - Doch, Du kannst fĂŒr immer glĂŒcklich sein! Und Du musst und kannst nichts dafĂŒr tun als glauben was Jesus Dir versichert. ER wird Dich nicht tĂ€uschen! Du wirst ein erfĂŒlltes, glĂŒckliches Leben fĂŒhren wenn Du IHM vertraust und nachfolgst.

1.1.1.1 SĂŒnde

Die SĂŒnde ist unmodern geworden. FĂŒr alle schlechten Eigenschaften haben wir in diesen Tagen ErklĂ€rungen oder besser gesagt Entschuldigungen. Was ist also, auch heute noch, SĂŒnde? Können wir das entscheiden?

Mancher lehrt: Die SĂŒnde ist ganz einfach die Übertretung der Gesetze des Schöpfers. Wenn Du also keine anderen Götter als Jahwe verehrst, Dir keine religiösen Bildnisse nach eigenem Ermessen machst, den Namen Jahwes nicht mißbrauchst, den Sabbat beachtest, Deine Eltern ehrst, nicht tötest, nicht ehebrichst, nicht stiehlst, Deinen Mitmenschen nicht verleumdest und nicht beneidest - dann kann Dir nichts passieren? Dann sĂŒndigst Du nicht?

Das ist keine falsche Lehre. Aber wieder nur ein Teil der Wahrheit. Über die oben angesprochenen Gesetze hinaus finden sich in der Bibel noch viele weitere Regeln. Alle wurden durch den Willen Jahwes aufgeschrieben und bis auf den heutigen Tag erhalten. Jesus hat alle diese Weisungen bestĂ€tigt. Manche Gruppierungen, wie die PharisĂ€er zu Jesu Zeiten, gingen darĂŒber noch hinaus und fĂŒhlten sich berufen zu den biblischen Weisungen noch genaueste AusfĂŒhrungsbestimmungen zu verfassen. Auch heute noch kennt manche Gemeinschaft, Gemeinde oder einzelner Christ diese Regelwut und sucht darin sein- und das Heil anderer. Das es so nicht funktioniert, zeigen viele traurige Geschichten aus diesem Umfeld.

Andere lehren: Jesu Blut tilgt alle unsere SĂŒnden. Alle deren wir uns schuldig gemacht haben und alle deren wir uns noch schuldig machen werden. Ausserdem stĂŒnden wir ja gar nicht mehr unter dem Gesetz der Alten. Jesus hĂ€tte den alten Bund erfĂŒllt und der neue Bund bedeute Freiheit von jedem geschriebenen Gesetz.

Ebenso an dieser Lehre ist manches wahr - auch hier ist die halbe Wahrheit allerdings eine ganze LĂŒge! Alle Dinge die uns umgeben sind nach den Ordnungen des Schöpfers geregelt. Im Kleinsten und im GrĂ¶ĂŸten. Jedes Teil welches Du in die Hand nehmen kannst hat nur deshalb seine Form und Eigenschaften, weil die MolekĂŒle, Atome und Subatomaren Teilchen exakten Gesetzen folgen. Die Natur des Planeten auf dem wir leben kann nur deshalb so wunderbar bleiben wie sie ist, weil alle Himmelskörper unseres Sonnensystemes, unserer Galaxie und des gesamten Universums exakten Gesetzen folgen. Alle Teile der Schöpfung sind weitaus prĂ€ziser aufeinander abgestimmt als die genauesten Instrumente von Menschenhand. Der Urheber aller Gesetze ist Jahwe. Alle seine Gesetze haben fĂŒr alle Zeiten GĂŒltigkeit, weil sie gerecht und voller Liebe sind. Laß Dich darĂŒber von niemandem tĂ€uschen!

Die gesamte Schöpfung ist eine vollkommene Harmonie. Jedes Geschöpf ist ein wichtiger Teil dieser Harmonie. WĂŒrde auch nur ein Teil nicht den Gesetzen des Ganzen folgen, wĂ€re die Harmonie aller Teile gestört. So wie unser Planetensystem auseinanderfiele, wenn der Mond unserer Erde seine Bahn, anders als von Jahwe vorgesehen, verĂ€nderte. Eine solche Störung wurde von Satan und allen die ihm folgen verursacht als er sich ĂŒber Jesus stellen wollte. Das erste Menschenpaar ermöglichte dem Satan diese Störung auf unseren Planeten zu tragen.

Die wesentliche Absicht Satans ist es heute, diese Tatsache zu verschleiern und zu verdrehen, bis sie nicht mehr erkennbar ist. Das ist ihm bei allen Menschen gelungen und gelingt ihm bei jedem Nachkommen Adams neu. Denn welche Chance hĂ€tte ein mit sĂŒndhaften Neigungen geborenes Kind, das in diesem entstellten Teil von Jahwes Schöpfung zu erkennen? Der Satan hat alle seine Möglichkeiten genutzt damit jeder Mensch fĂ€llt bevor er die Wahrheit in der Liebe Jesu erkennen kann. Alle Menschen, einschließlich Dir und mir, ĂŒbertreten also unwissentlich und ohne Absicht in ihrem Leben die Gesetze Gottes. Jesus war der einzige Mensch fĂŒr den das nicht gilt.

Wenn nun kein Mensch leben kann ohne die Ordnungen des Schöpfers zu ĂŒbertreten, wo ist der Ausweg? Wo die Liebe und Gerechtigkeit des Schöpfers? Zuerst: Ohne Erkenntnis der Übertretung wird niemand ĂŒberhaupt einen Ausweg suchen. Es ist zwar erkennbar das die Harmonie fehlt und trotz aller BemĂŒhungen und scheinbarem Fortschritt sich kein bleibendes LebensglĂŒck einstellt. Die Ursache dafĂŒr ist aber nur ersichtlich wenn Du Dein Leben mit den Ordnungen Jahwes vergleichst. Dann wirst Du, wie ich, feststellen wie sehr Du von SEINEN Weisungen abgewichen bist! Wir erkennen so, das wir SĂŒnder sind. Das wir so wie wir sind, gar nicht in SEINER Harmonie leben können.

Vielleicht hast Du diesen Zustand schon erkannt und versucht das zu Ă€ndern, Deine schlechten Eigenschaften abzulegen und Dein Leben gemĂ€ss den Gesetzen der Schöpfung zu fĂŒhren? Brich diesen erfolglosen Versuch ab oder beginne erst gar nicht damit. Du kannst Dich nicht selbst erlösen weil Du Deine Natur nicht Ă€ndern kannst! Das kann der Schöpfer allein.

Jetzt beschwöre ich Dich: Bleib an dieser Stelle nicht stehen wie so viele. Jeder Mensch kommt in seinem Leben immer wieder an diesen Punkt: Er erkennt, dass sein bisheriger Weg ihn nicht zum Heil fĂŒhrt. Der Satan wendet dann all seine LĂŒgentaktiken an um den Menschen zum weitermachen wie bisher zu bringen oder bietet "neue" Wege an die so falsch und verderblich sind wie die alten. Was immer der Vater der LĂŒge Dir auch vormacht - Wende Dich jetzt an Jesus um Hilfe!

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1.1.1.2 Tut Buße!

Johannes betonte den willentlichen Teil der Bekehrung: Wir mĂŒssen unser sĂŒndhaftes Tun als solches erkennen, bereuen und damit aufhören. Das war und ist im Geiste des Elia. Es ist der erste Schritt eines jeden Gotteskindes!

Vielleicht ist Deine SĂŒnde in Deinen Augen und auch denen Deiner Mitmenschen so groß oder verĂ€chtlich, daß es nicht möglich erscheint dafĂŒr Vergebung zu erhalten. Du irrst! Wir können sicher sein, Jesus hat alles getan was notwendig ist um die Vergebung aller SĂŒnden zu ermöglichen. Geh zu IHM, ER wartet auf Dich.

Vielleicht ist Dein Leben bisher eigentlich ohne besondere Höhen oder Tiefen verlaufen. Klar, gibt es da einige Dinge die Du gerne anders gemacht hÀttest. Gemordet, gestohlen oder auch nur Deine Versicherung betrogen hast Du allerdings nie. Du weist dennoch das Du der Erlösung bedarfst. Nur nicht warum!

Was immer Du getan hast - wie immer Du bis heute gelebt hast, so kannst Du nicht weitermachen! Wenn Du die Neigung auch nur zu einer SĂŒnde verspĂŒrst; wenn es Dir nicht mit Jesus das Herz zerreißt wenn auch nur ein Mensch noch in die Irre geht, ist es nicht möglich damit eine Ewigkeit zu leben. Dir fehlt Dein hochzeitliches Gewand!

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1.1.1.3 Gerechtigkeit aus Glauben

Du musst ein neuer Mensch werden. Du musst von neuem geboren werden. Du musst akzeptieren, daß Du dazu dasselbe tun kannst wie vor Deiner ersten Geburt - glauben das es geschieht!

Jesus, unser Heiland, hat die himmlische Gegenwart seines Vaters verlassen und ist in diese gefallene Welt geboren worden. ER hat dreißig Jahre unter uns Menschen gelebt und gearbeitet wie jeder von uns. ER hat allen Versuchungen Satans widerstanden; niemals SEINE Allmacht fĂŒr sich in Anspruch genommen. ER hat dreieinhalb Jahre ohne Wohnung und Einkommen die Wahrheit der Rettungsbotschaft unter uns Menschen getragen. Allen die IHM begegnet sind, hat ER die Liebe des Vaters gezeigt. Jesus hat den Verrat, die Verleugnung und den Tod am Kreuz durch SEINE Mörder, fĂŒr die ER um Vergebung bat, erduldet. ER ist wieder auferstanden und in den Himmel zum Vater zurĂŒckgekehrt, weil an IHM keine Schuld und nur die Liebe Jahwes fĂŒr SEINE Kinder zu finden war. ER hat mit SEINEM unschuldigen Blut Deine und meine Erlösung erkauft. An all dem haben wir beide nicht und kein anderer Mensch einen anderen Anteil als unsere Erlösung. Dazu haben wir nichts beigetragen und können wir nichts beitragen!

Wenn wir das glauben und uns darin nicht beirren lassen, dann sind wir gerettet.

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1.1.1.4 Das Leben des Gerechten

Ein erfĂŒlltes und glĂŒckliches Leben habe ich Dir zuvor angekĂŒndigt. Das wirst Du haben im Vertrauen auf Jesus! ER wird Dein WĂŒnschen auf die ewig gĂŒltigen Dinge lenken, indem ER Dich Jahwes Wahrheit und die satanischen LĂŒgen erkennen lĂ€ĂŸt. Du bist wieder SĂ€ugling und vollstĂ€ndig auf die Versorgung durch Jesus angewiesen. Du wirst lernen erwachsen zu werden und Aufgaben, die Jesus Dir gibt, zu erfĂŒllen. Das wird Dich mit einem GlĂŒck erfĂŒllen, das diese Welt nicht kennt.

Es werden Dir allerdings auch erschreckende Dinge geschehen. Der Satan wird Dich nicht in Ruhe lassen. Was und wen immer ihm möglich ist, wird er gegen Dich aufbieten. Du wirst erstaunt und erschrocken sein, was fĂŒr ein Wind Dir da auf einmal ins Gesicht schlĂ€gt. Ich bin traurig mit Dir fĂŒr das Leid was wir in dieser Welt tragen mĂŒssen. Ich habe allerdings keine Angst um Dich. Wir sind in sicheren HĂ€nden. Am Ende kann der Widersacher immer nur sich selbst schaden und Jesus lenkt alles fĂŒr uns zum Heil! Die Zeit wird kommen, in der der Satan fĂŒr alle Bosheiten bezahlen muß die er uns antut.

Der wiedergeborene Mensch kann weiterhin aus Unwissenheit sĂŒndigen - solange er noch Kind ist! Er muss erwachsen werden. Auch der natĂŒrliche Mensch kann nicht verhindern erwachsen zu werden - ausser durch den Tod. Ja, auch der neue Mensch kann im geistlichen Sinne sterben. Genau wie der natĂŒrliche Mensch, nur einmal und endgĂŒltig.

Unwissentlich sĂŒndigen heisst ohne Absicht die Ordnungen Gottes zu ĂŒbertreten. Wie der alte Mensch das Gesetz brauchte um seine SĂŒndhaftigkeit zu erkennen, braucht der neue Mensch das Gesetz Jahwes als Gebrauchsanleitung zum Einstimmen in die Harmonie der Schöpfung. Das Gesetz ist dann nicht lĂ€nger anklagend, sondern eine willkommene Hilfe.

Jesus leitet unser Leben auch besonders in dieser Phase. ER ist ein vollkommener Lehrmeister, der immer alles, aber niemals zuviel von uns fordert. ER wird dabei zu keinem Zeitpunkt ungeduldig und lĂ€ĂŸt sich von uns nicht enttĂ€uschen. SEINE Liebe zu uns ist immer ohne Grenzen, wie unwillig wir auch manchmal auf SEINE MĂŒhen mit uns reagieren.

Die biblischen Weisungen sind dabei nur ein, von Jesus verwendetes, Hilfsmittel mit dem wir manches besser erkennen. Sie haben nicht mehr die gleiche Funktion wie fĂŒr den alten Menschen, fĂŒr den sie den Tod bedeuten. Der neue Mensch will sich in alle Ordnungen Jahwes einfĂŒgen. Das geht weit ĂŒber die biblischen Weisungen hinaus. Ist aber doch viel einfacher, weil die Liebe zu unserem Schöpfer und damit die Liebe zu allen Geschöpfen uns leitet. Lernen mĂŒssen wir dabei besonders die Geduld und Sanftmut unseres Herrn Jesus. ER wird uns ohne Zweifel auch zu diesem Ziel fĂŒhren. Wenn es sein muss, nimmt ER dazu unsere gesamte Lebenszeit.

Diese Lehrzeit ist meistens besonders hart fĂŒr uns. Wir mĂŒssen uns von so vielen Gewohnheiten und auch Vorstellungen trennen und dafĂŒr ganz neues lernen. Die Werte kehren sich um: War es in der Welt wichtig Ansehen und Besitz zu haben, hat das jetzt keinen anderen Wert als es den BedĂŒrftigen zu geben. Waren wir bisher bestrebt unseren eigenen Vorteil zu suchen, lernen wir jetzt dem NĂ€chsten zu dienen. Haben wir uns bisher nach Möglichkeit an denen gerĂ€cht die uns Übles wollten oder taten, tun wir diesen jetzt Gutes damit sie eine Chance haben ihr schlechtes Tun zu erkennen. Nichts ist wichtiger als die Liebe zu unserem Schöpfer und die Wahrheit unseren Mitmenschen bekannt zu machen. Die Methoden dazu lehrt uns unser Herr Jesus.

Jesus muss und wird SEIN Ziel mit Dir und mir erreichen: ER wird uns von aller SĂŒnde frei machen und fĂ€hig zu SEINER Nachfolge. Frei heisst vergeben, vergessen und nie mehr eine Gefahr. Unser Herr ist fĂ€hig und willig Dich und mich fĂŒr die Ewigkeit zu retten!

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1.1.1.5 Unser Ziel

Der letzte Feind den Jesus fĂŒr uns besiegt ist der Tod. Wenn unser König kommt um uns in die Wohnungen zu holen, die ER jetzt fĂŒr uns bereitet, werden wir aus SEINER Hand das Gewand SEINER Gerechtigkeit und die Krone des Lebens erhalten. Wir bewohnen die goldene Stadt in SEINER Gegenwart und halten das Abendmahl mit IHM. Mit uns sind unzĂ€hlige Menschen aus den sechstausend Jahren Geschichte dieses Planeten. Mit allen verbindet uns eine tiefe Liebe zu Jesus unserem Heiland und die Erfahrung eines Lebens nach dem Vorbild Jesu.

WĂ€hrend tausend Jahren haben wir die Möglichkeit in den himmlischen Aufzeichnungen der Menschheitsgeschichte nachzuschlagen. Dort ist alles was sich auf diesem Planeten zugetragen hat einzusehen. Alle Handlungen und Worte aller Menschen, aller Zeiten stehen uns zur VerfĂŒgung. Mit Hilfe der in unserem Leben gesammelten Erfahrungen und diesen Informationen sind wir in der Lage das Handeln Jahwes mit jedem Menschen zu verstehen und den himmlischen Wesen, wie uns selbst, zu erklĂ€ren. Jeder Vorwurf Satans gegen Jahwe auch nur ein einziges Mal, ein einziges Geschöpf ungerecht oder ohne Liebe behandelt zu haben wird dann als LĂŒge enttarnt. Das Opfer Jesu fĂŒr seine Braut, die Gemeinde SEINER Nachfolger, wird in seiner ganzen Weite und Tiefe erkannt.

In dieser Zeit wird Jesus uns zu den Orten der Himmel senden, um den himmlischen Wesen SEINEN Erlösungsplan aus eigener Erfahrung zu schildern. So festigt der Herr SEINE gesamte Schöpfung fĂŒr alle Ewigkeit gegen ein erneutes Auftreten eines Verleumders der Liebe Jahwes unseres Vaters. Wir sind persönliche Zeugen fĂŒr die Liebe des Schöpfers in jeder nur erdenklichen Frage. DafĂŒr hat uns Jesus mit seinem teuren Blut erkauft und uns in diesem Leben durch SEINEN Geist in alle Wahrheit geleitet.

Nach tausend Jahren ist diese Aufgabe vollstĂ€ndig erfĂŒllt. Nie wieder wird die Gerechtigkeit und die Liebe Jahwes in Zweifel gezogen werden.

WĂ€hrend dieser Zeit sind der Satan, die Engel die ihm gefolgt waren und die Menschen die bewußt den Erlösungsplan verhindern wollten, an den Planeten Erde gefesselt. Ohne Verbindung zur weiteren Schöpfung. Diese Zeit ist ihr schreckliches Warten auf das Ende. Da ist niemand mehr den sie blenden und verfĂŒhren könnten. FĂŒr tausend Jahre bleibt ihnen nichts als die eigene Bosheit. Die anderen Menschen, die Jesu Rettungsangebot in ihrem Leben nicht angenommen oder es verworfen hatten weil sie allein ihren eigenen Interessen folgen wollten, befinden sich, seit Jesus uns zu sich geholt hatte, im Todesschlaf.

Nach dieser langen Zeit unvorstellbarer Qual fĂŒr die Widersacher, die sie sich gegenseitig antun, ist der Zeitpunkt endgĂŒltig den Geist und die Frucht Satans und seiner AnhĂ€nger der Schöpfung zu zeigen. Alle noch schlafenden Toten, die alle in ihrem Leben Jesus abgelehnt hatten, keine Liebe fĂŒr ihre Mitgeschöpfe empfanden und nur sich selbst liebten, werden auferweckt und die ewige Stadt senkt sich aus dem Himmel auf den Planeten Erde. Darin befindet sich Jesus mit den SEINEN.

Satan und seine AnhĂ€nger sind ein armseliger Haufen verbitterter Existenzen. Die grauenvolle Zeit des Wartens auf das Ende mit gegenseitigen VorwĂŒrfen und seelischer Selbstzerfleischung ist diesen Geschöpfen deutlich anzusehen. Sie haben schon lange nichts mehr als ihren Haß ohne Ausweg. Ein letztes Mal wird ihnen durch die gesamte Schöpfung gezeigt das Jahwe voller Liebe und Gerechtigkeit ist. Die abgefallenen Geschöpfe können nicht anders als diese Wahrheit zuzugeben und ihre Knie davor zu beugen. So wie in ihrem bisherigen Leben, Ă€ndern sie ihren Geist aber nicht. In ihrem Haß und ihrer Verblendung versuchen sie gemeinsam die Stadt mit ihren Bewohnern zu zerstören. An ihrem rettungslos verderbten Wesen kann kein Zweifel mehr bestehen. Jahwe beendet, im Einklang mit der gesamten Schöpfung, die Existens der AbtrĂŒnnigen.

Danach wird die Schöpfung neu gestaltet. Jahwe wird in der heiligen Stadt bei der Braut Jesu wohnen. Alle Geschöpfe haben eine engere Beziehung zum Schöpfer. Das Miteinander ist von dem gemeinsamen Willen zum Erkennen und Erhalten der Schöpfung geprĂ€gt. Es gibt keinen Platz mehr fĂŒr Vorbehalte oder Zweifel.

Jeder Ort von Jahwes Schöpfung steht uns dann frei. Wir können ihn besuchen und dort bleiben wie wir wollen. Wo immer wir es wĂŒnschen, werden wir mit unseren Mitgeschöpfen in Liebe und gegenseitigem Verstehen kommunizieren können. Und eine ganze Schöpfung bietet genug GesprĂ€chsstoff fĂŒr eine Ewigkeit. Wann immer wir wollen können wir Jesus befragen und haben uneingeschrĂ€nkten Zugang zum Vater.

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1.1.2 Gebet

Das Gebet ist das GesprĂ€ch mit unserem Schöpfer. Die Form spielt dabei keine Rolle. Damit will ich sagen, daß wir sowohl vorformulierte Texte beten, sowie still in Gedanken bei jeder Gelegenheit mit Jahwe sprechen können. ER ist um und mit uns zu jeder Sekunde unseres Lebens. Egal wo wir uns befinden. Kein Ort ist zu fein und keiner zu hĂ€ĂŸlich fĂŒr unseren Herrn Jesus um uns zu lehren und zu bewahren.

Jesus wĂŒnscht das wir IHN bitten. ER kennt unsere Gedanken, deshalb braucht ER unsere Worte nicht um unsere Anliegen und Ängste zu erfahren. Jesus braucht uns nicht um zu wissen was ER tun wird. ER tut immer alles notwendige zu unserem Heil. Wir sind es die die Worte benötigen. Wenn wir mit Jesus reden, IHN bitten, konzentriert sich unser Denken auf die Verbindung mit IHM. Wir werden lernen SEINE Antworten zu hören und zu verstehen. So wie wir uns mit vertrauten Menschen verstehen ohne viele Worte. Wenn wir fĂŒr andere Menschen bitten Ă€ndert sich unsere Sichtweise auf diese Menschen in die Sichtweise Gottes. Den Feind können wir dann nicht mehr hassen und den Bruder in der Liebe des Vaters verstehen.

Es ist gut und notwendig zu beten weil es uns und andere in Gottes gutem Geist verÀndert und damit unseren Charakter auf das Reich Gottes vorbereitet.

1.1.2.1 Lobpreis

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1.1.2.2 Bitten fĂŒr uns

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1.1.2.3 Menschen

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1.1.2.4 Versuchung

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1.1.2.5 Dankbarkeit

Es ist der Wille unseres himmlischen Vaters das wir zur Dankbarkeit in allen Dingen IHM gegenĂŒber finden. Denn das zeigt das wir SEINE FĂŒhrung in unserem Leben erkennen und akzeptieren.

Ein Leben in der Dankbarkeit gegenĂŒber dem Schöpfer ist dem Satan ein Greuel. Er wird alles versuchen Dir zu zeigen wie ungerechtfertigt und dumm solch eine Lebenshaltung doch ist. Doch wenn Du es recht bedenkst, wirst Du immer wieder erkennen das es gar keine andere Möglichkeit zu Deinem Heil gibt und auch keine andere braucht.

WofĂŒr können wir danken? - Wir leben weil unser Schöpfer uns SEINEN Lebensodem gibt. Unser Herr lĂ€ĂŸt uns unseren freien Willen. Wir selbst und alles was uns umgibt sind SEIN Werk und es gehört IHM allein. Jesus lĂ€ĂŸt uns niemals allein. ER verbringt jeden Augenblick unseres Lebens mit uns um, durch SEINEN guten Gottes Geist, zu trösten, anzuleiten und zu erhalten. Jesus bietet uns ein sorgenfreies Leben in dieser Welt und ein ewiges Leben ohne Leid an. ER tut alles was notwendig ist um jedem SEINER Geschöpfe ein Leben in ewiger Harmonie mit der gesamten Schöpfung zu ermöglichen. Das alles bekommen wir von unserem Vater ohne etwas dafĂŒr geben zu mĂŒssen oder geben zu können - ausser unserer Dankbarkeit und Liebe.

WofĂŒr wir danken können:

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1.1.3 Zweifel

Jesus hat als Mensch unter uns gelebt. ER hat alle BedrĂ€ngnis, der wir im Reich des Bösen ausgesetzt sind, erfahren wie wir und ER hat darunter gelitten wie wir. Darum erwartet ER von uns nicht das wir von den Anfechtungen unberĂŒhrt bleiben. Das wĂ€re unmenschlich im Sinne des Wortes und wĂŒrde nicht SEINER Liebe zu uns entsprechen. Jederzeit wird ER die hilfesuchende Hand ergreifen die wir IHM entgegenstrecken.

Doch hat unser Heiland aus der Gegenwart des Vaters ein Rezept mitgebracht das uns in aller BedrĂ€ngnis und allem Zweifel hilft: Das Vertrauen auf den Willen des himmlischen Vaters der voller Liebe zu allen SEINEN Geschöpfen ist. Jesus lehrte uns dieses Vertrauen im Gebet auszudrĂŒcken um es uns immer bewußt zu machen. Auch in SEINER schwersten Stunde als Mensch wandte der Sohn Gottes dieses Allheilmittel an. ER legte selbst, als ER keinen Ausweg mehr wußte und SEIN Herz voller Furcht war, SEIN Vertrauen allein in den Willen des Vaters.

Im Gegensatz zu unserem Heiland ist es bei uns Menschen doch oft so das wir erst gar nicht nach dem Willen des himmlischen Vaters fragen sondern unserem eigenen Willen folgen wollen. Jesus verurteilt uns darum nicht und das daraus entstehende Leid schmerzt IHN genauso wie uns selbst. Die Absicht des Vaters ist es ja auch das wir bestÀndig nach unserem Willen handeln. Dem Willen der durch SEINE Liebe dem SEINEN entspricht. Wenn unser Charakter, durch das Liebeswerk Jesu an uns, in SEINEN Charakter umgewandelt ist, wird unser Wille mit dem des himmlischen Vaters gleich sein weil die Liebe kein Falsch kennt.

1.1.3.1 Angst

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1.1.3.2 Sorgen

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1.1.3.3 Wozu Leid?
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1.1.3.4 Warum habe ich schlechte Eigenschaften?

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1.1.3.5 Unzucht

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1.1.3.6 PflichterfĂŒllung

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1.1.3.7 UnnĂŒtze Fragen

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1.1.4 Ehe und Familie

Unser himmlischer Vater hat uns zwei gesegnete Ordnungen, aus der Zeit vor dem Abfall der Menschen dieses Planeten, erhalten und in das Reich des Satans mitgegeben: Den Sabbat und die Ehe.

Um diese beiden Geschenke vor den Nachstellungen des FĂŒrsten dieser Welt zu schĂŒtzen finden wir in der Bibel viele RatschlĂ€ge und Weisungen. Mit der Ehe ist uns auch die Familie geschenkt. Diese ist ein Bild der himmlischen Harmonie und Ordnung. Wir dĂŒrfen in der Familie erfahren wie es sein wird wenn alle Geschöpfe wieder nach dem gerechten Willen des Schöpfers und in SEINER vollkommenen Liebe untereinander leben.

1.1.4.1 Gottes Ordnungen

Die Ordnungen des Schöpfers unterscheiden sich völlig von den Ordnungen der MĂ€chtigen dieser Welt: An erster Stelle sind Gottes Ordungen unumgehbar und von ewigem Bestand weil diese immer die beste Lösung sind. An zweiter Stelle dienen die Regelungen unseres himmlischen Vaters immer der gesamten Schöpfung und sind so zum Vorteil aller Geschöpfe. Es geht dabei niemals um Bevorzugung, Benachteiligung oder persönliche Machtinteressen. Wenn der Herr aller Herren den Lauf unseres Planeten um die Sonne so festgelegt hat wie er jetzt ist, dann ist dieser Lauf so der einzig Dienliche fĂŒr die Schöpfung. Dabei gibt es keine Wertung. Wenn Jahwe einem SEINER Engel einen Auftrag gibt, dann ist dieser Engel genau mit den FĂ€higkeiten und Vorlieben ausgestattet die ihn diese Aufgabe vollstĂ€ndig lösen lassen. Die höchste himmlische ErfĂŒllung ist der Dienst an der Schöpfung. So ist der Lebenszweck der Kinder Gottes auch in dieser Welt der Dienst aneinander. Die Familie ist dazu das erste und naheliegendste BetĂ€tigungsfeld.

So wie in den Himmeln eine festgefĂŒgte Hierarchie, mit Jahwe an der Position aller Entscheidungen, die Beziehungen aller Geschöpfe ordnet, so ist die Familie ein Bild dieser himmlischen Ordnung fĂŒr SEINE Nachfolger auf dieser Welt.

Die wichtigste Aufgabe der Kinder, innerhalb einer Familie, ist die Ehrung der Eltern. Das ist ein Bild der Ehrung des Schöpfers. Da wir alle Kinder unserer Eltern sind, können wir uns auch alle in dieser Aufgabe ĂŒben. Kinder die diese Ehrung verweigern, verweigern auch dem himmlischen Vater die Ehre und verlieren damit SEINEN Segen. Um so wichtiger wird die Anleitung der Eltern fĂŒr ihre Kinder zu dieser Aufgabe. Menschen die als Kinder nicht gelernt haben Gottes Ordnungen die Ehre zu geben muß Jesus dies in ihrem spĂ€teren Leben, oft auf sehr schmerzliche Weise, beibringen um sie zu retten.

Die Familie muß, wie jede Gemeinschaft und damit die gesamte Schöpfung, eine Instanz zur letzten Entscheidung und zur Richtungsangabe haben. FĂŒr den Haushalt ist dies die Ehefrau, fĂŒr alle anderen Fragen der Ehemann. Die erste Ehefrau wurde dem ersten Ehemann als "GegenĂŒber zur Hilfe" geschaffen weil es nicht gut fĂŒr Adam war allein zu sein. Wie viel spĂ€ter auch Paulus klarstellt, sind Ehemann und Ehefrau vor dem dem Schöpfer gleichgestellte GegenĂŒber. Idealerweise vertraut die Familie dem Vater, wie wir unserem himmlischen Vater vertrauen lernen mĂŒssen. Nur auf diesem Wege werden wir unserem Herrn folgen wohin ER uns fĂŒhrt. Jahwe verlangt niemals, wie ein Despot, blinden Gehorsam in jeder Weisung. Wo immer es möglich ist, zeigt ER uns warum wir welchen Weg gehen mĂŒssen. Doch manchmal ist es notwendig unserem Herrn zu folgen ohne zu wissen wohin das fĂŒhrt - allein weil wir auf SEINE Liebe vertrauen. SpĂ€ter dĂŒrfen wir dann erkennen wozu das notwendig war. Auch dazu ist die Folgsamkeit gegenĂŒber dem irdischen Vater und Ehemann eine Übung weil wir damit lernen den Ordnungen Gottes immer zu vertrauen.

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1.1.4.2 Einander Dienen

In dieser Welt sind Ordnungen immer wieder zur Befriedigung von persönlichen MachtgelĂŒsten und zur widerrechtlichen Bereicherung mißbraucht worden. Allzu oft wurden dazu auch Ordnungen unseres himmlischen Vaters verschandelt. Menschen haben so einander schlimmstes Leid angetan und dabei sich noch auf eine höhere Ordnung berufen. Das war und ist auch in mancher Familie so. Allein der aufrichtige Vorsatz einander zu dienen und das willige Hören auf Jesu Weisungen verhindert solche Irrleitungen.

Weil einander dienen nicht immer bedeutet dem NĂ€chsten alles nach dessen Willen zu tun, bedarf es manchmal der besonderen FĂŒhrung Jesu, richtig mit dem Mitmenschen umzugehen. In der Kindererziehung gehört diese Frage sicher zum Alltag. Manchmal steht hinter einem "nein" oder einem Hinweis auf falsches Verhalten mehr Liebe, als hinter der alles akzeptierenden eigenen Bequemlichkeit. Ein ander Mal wiederum ist duldende Liebe erforderlich bis unser Mitmensch die fĂŒr ihn notwendige Erfahrung gemacht hat. Allein unser Herr Jesus hat die Weisheit uns zum richtigen Verhalten anzuleiten. Die niemals endende Liebe in unseren Herzen ist die Grundlage die ER dazu benötigt.

Eine Ehe und Familie die auf diesen Grundlagen aufbaut ist von dieser Welt nicht zu ĂŒberwinden. Jedes Mitglied dieser Gemeinschaft lebt in der Ruhe und Geborgenheit des himmlischen Vaters mit allem Freiraum zur persönlichen Entwicklung. ER hat diese Einrichtung geschaffen, ER erhĂ€lt und beschirmt sie solange die Familie es IHM gestattet. Wo findet sich solcher Segen, solche Liebe, solche Sicherheit?

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1.1.4.3 Angriffe

Die Liebe Jahwes ist klar und offen in einer Ehe und Familie in der Harmonie des Schöpfers und SEINEN Ordnungen zu sehen. Deshalb wendet der Satan alle seine Macht und List an um diese Harmonie zu stören. Schon in der ersten Familie sĂ€te er Zwietracht zwischen den BrĂŒdern was schreckliches Leid in diese Familie brachte. Bis heute verfĂŒhrt der ZwietrachtsĂ€er MĂ€nner dazu ihre Macht gegenĂŒber Frauen und Kindern zu mißbrauchen. Er ĂŒberzeugt Frauen und Kinder davon das ihr GlĂŒck nicht in den Ordnungen des Schöpfers zu finden ist. Dazu verwendet er die Argumente der UnterdrĂŒckung durch MĂ€nner die er selbst veranlasst hat.

Doch lass Dich nicht irrefĂŒhren! Du bist als Mann zustĂ€ndig und verantwortlich, mit Deiner Frau als GegenĂŒber und Hilfe, Deine Familie zu fĂŒhren. Wenn Du Deine Familie nicht entschieden, mit all Deinem Vermögen und all Deiner Liebe zum Guten Weg Jesu anleitest, dann bemĂ€ntele Deine Bequemlichkeit nicht mit UmstĂ€nden oder besserer Einsicht sondern flehe zum HERRN um Hilfe fĂŒr Deine Aufgabe. So wahr wie unser himmlischer Vater uns liebt, ER wird Dir helfen wie Du es bittest.

Wenn Du als Ehefrau die Nachfolge Jesu erfĂŒllst indem Du Dich Deinem Mann in allen Dingen unterordnest, ihm mit all Deinem Vermögen und Deiner Liebe hilfst seine Aufgaben zu erfĂŒllen und ihm sowie der Familie Gutes tust wo Du es kannst, wird der Satan alles aufbieten Dich von dieser entscheidenden TĂ€tigkeit abzubringen. Folge treu dem HERRN und Du wirst SEINE Wege erkennen.

Der himmlische Vater erwartet von Dir Deine Eltern zu ehren und dadurch IHM die Ehre zu geben. Aufgrund Deiner noch geringen Lebenserfahrung ist es gerade fĂŒr Dich wichtig Deinen Eltern im Vertrauen zu folgen. Gerade Dich kann der Satan so leicht tĂ€uschen und vom Wege abbringen. Du wirst Dein LebensglĂŒck finden wenn Du Jesus folgst wohin ER Dich fĂŒhrt.

Wann immer etwas an Dich herangetragen wird das diese Ordnungen in Zweifel setzt, sei sicher das der Satan Dich versucht. Wenn Du ihm folgst, bringst Du unweigerlich Leid ĂŒber Dich und Deine Mitmenschen.

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1.1.5 Tod

Jede Kreatur hat panische Angst vor dem gewaltsamen Tod. Die moderne Zeit stellt den gewaltsamen Tod dagegen geradezu genĂŒĂŸlich in unzĂ€hligen Variationen zur Unterhaltung dar. Der reale Tod unserer Mitmenschen und genauso unsere eigene Sterblichkeit wird dabei verdrĂ€ngt. Es bleibt im Sinne des Wortes natĂŒrlich nicht aus das uns der reale Tod immer wieder begegnet. Der Tod von entfernten Bekannten und nahestehenden Menschen hinterlĂ€ĂŸt die Lebenden immer hĂ€ufiger in einer ratlosen Hilflosigkeit. Der Tod, den wir so lange und immer wieder mit Erfolg verdrĂ€ngt haben, betrifft uns plötzlich in unabĂ€nderlicher Tatsache.

Menschen die ihre Hoffnung auf Jesus setzen empfinden die gleiche tiefe Trauer und manchmal Tragik fĂŒr die Hinterbliebenen, beim Tod eines liebgewonnenen Menschen. Doch sind diese nicht unvorbereitet. Der Tod ist fĂŒr sie nicht der Feind der unwiederbringlich eine Beziehung zerstört. Der Tod ist vorgesehen und lange grĂŒndlich bedacht worden. Die Trennung nicht endgĂŒltig sondern nur von Dauer und mit der sicheren Hoffnung auf ein glĂŒckliches Wiedersehen.

Wie kann dieser Unterschied im Umgang mit dem Tod möglich sein? Woher kommt diese Hoffnung die so vieles erleichtert? - Aus dem Wissen um die Wahrheit. Jahwe hat dafĂŒr gesorgt das jeder Mensch diese Wahrheit kennen lernen kann.

1.1.5.1 Die Wahrheit

Der so einleuchtend erscheinende Satz das noch keiner zurĂŒck gekommen sei ist nicht wahr. Jesus unser Heiland war tot und ist wieder auferstanden. Es ist auch nicht wahr das der Tod ein fĂŒr Menschen unergrĂŒndliches Geheimnis sei. Wir finden in der Bibel eine klare Vorstellung vom Zustand der Toten.

FĂŒr unsere Ureltern, Adam und Eva, war der gewaltsame Tod eine unbekannte Erfahrung. In der Welt vor dem SĂŒndenfall mußte kein Geschöpf das andere fressen um zu ĂŒberleben, es geschahen keine UnfĂ€lle weil alles auf das Beste eingerichtet war, Naturkatastrophen oder gefĂ€hrliche Orte gab es nicht. So war die Konsequenz des Todes fĂŒr die Übertretung des Gesetzes des Schöpfers fĂŒr das erste Menschenpaar eine unbekannte Erfahrung. Jahwe tötete Tiere vor ihren Augen um ihnen diese Konsequenz zu verdeutlichen. Das war nicht der natĂŒrliche Tod von Tieren im Kreislauf der Schöpfung, den sie kannten, sondern das erschreckende Beenden von Lebenshoffnung. Diese Möglichkeit sahen sie nun auch dramatisch in ihrem eigenen Leben und erfuhren sie zum ersten mal an dem schrecklichen Tod ihres Ă€ltesten Sohnes. Seither kennen alle Menschen diesen Schrecken.

Erleben wir den Tod eines Geschöpfes mĂŒssen wir erkennen das damit alle Hoffnung fĂŒr und mit diesem Geschöpf in dieser Welt endet. Keine Macht oder Wissenschaft, ausser der des Schöpfers, kann den Tod rĂŒckgĂ€ngig machen. Alle anderen Ereignisse in unserem Leben können schlimme Konsequenzen fĂŒr uns bedeuten doch solange wir leben gibt es auch Hoffnung auf GlĂŒck und Harmonie. Mit dem Tod endet jede weitere Hoffnung dieses Lebens.

Wir, die wir weiterleben, wollen wissen was mit dem Toten ist und was mit uns sein wird wenn wir gestorben sind. Jahwe, dem es nicht darum geht uns zu Ă€ngstigen sondern uns zu lehren, kennt diese dringliche Frage seiner Kinder und hat uns deshalb gelehrt das die Toten in der Stille ruhen. Diesen Zustand kennt jeder von uns. Es ist wie der Teil des Schlafes ohne Traum in dem wir wie nicht existent sind. Ebenfalls kennen wir den Schlaf als einen vorĂŒbergehenden Zustand. Das gilt fĂŒr den Tod in dieser Zeit ebenfalls: Alle Toten werden auferstehen.

Erst nach der Auferstehung droht Menschen der endgĂŒltige, wirkliche Tod als Konsequenz der SĂŒnde, der Übertretung der Ordnungen des Schöpfers. Es gibt somit den ersten Tod in dem Leben dieser Zeit und den zweiten, endgĂŒltigen Tod nach der Auferstehung. Werden alle Menschen den zweiten Tod sterben? Wozu dann der erste Tod? So mĂŒssen wir unseren Schöpfer jetzt fragen.

Ja, es gibt eine Rettung vor dem zweiten Tod fĂŒr jeden Menschen. Diese Möglichkeit wurde Adam und Eva von unserem Vater gezeigt als sie die bange Frage stellten ob sie jetzt, wie angekĂŒndigt, fĂŒr ihre Übertretung sterben mĂŒssten. Es ist möglich das unschuldiges Blut den SĂŒnder von seiner Schuld und damit vom zweiten Tod befreit. Das zeigte ihnen Jahwe mit der Tötung der unschuldigen Tiere deren Fell nun Adam und Eva bekleidete nachdem sie ihr Gewand der Gerechtigkeit verloren hatten. Jesus ist bereit sein Leben fĂŒr meine und Deine Schuld zu geben. So werden wir nicht den zweiten Tod erleiden mĂŒssen. Alle SĂŒndopfer sind darauf ein Bild.

Den ersten Tod hat Jahwe eingefĂŒhrt damit dem Wirken der Menschen in dieser gefallenen Welt ein Ende gesetzt werden kann. FĂŒr Adam wĂ€re es sicher keine Gnade wenn er bis heute in dieser Welt leben mĂŒsste. Das das Leben manch böser Menschen nur eine begrenzte Zeit dauert ist fĂŒr alle Menschen eine Gnade. Wenn ein Dir lieber Mensch stirbt kannst Du das selten als Gnade empfinden. Und doch ist es unser liebender Vater allein der das Ende unseres Lebens in dieser Welt bestimmt. Deshalb kannst Du sicher sein das es der richtige Zeitpunkt fĂŒr jeden Menschen ist. FĂŒr den Menschen selbst bedeutet der erste Tod das Ende aller Möglichkeiten sich fĂŒr oder gegen Jesus zu entscheiden. Wir empfinden nach dem Tod, vor der Auferstehung, soviel wie im traumlosen Schlaf.

FĂŒr viele Menschen wird es keinen ersten Tod geben. Das sind die Menschen die Jesus in diesem Leben wiederkommen sehen und ihm zuvor alle Schuld in Reue bekannt haben. Aus der Bibel kennen wir zwei Menschen fĂŒr die es ebenfalls keinen ersten Tod gab und die, wie die zuvor genannten Menschen, lebend in die Himmel kamen: Henoch und Elia. Auch daran können wir erkennen das der erste Tod nur ein Übergangszustand ist der nichts fĂŒr das Heil des Toten selbst bewirkt. Ob wir die Rettung vor dem zweiten Tod in Jesus wĂ€hlen entscheidet sich nur in diesem Leben.

Daher ist es nicht der erste Tod den wir fĂŒrchten mĂŒssen. In diesem Leben haben wir alle Möglichkeiten die LĂŒgen und VerfĂŒhrungen Satans durch die FĂŒhrung Jesu und seinen guten Gottes Geist zu erkennen. Jesus nimmt die Schuld fĂŒr alle unsere SĂŒnden auf sich. ER zeigt uns alle notwendigen Wege aus jeder Verstrickung mit dem Schlechten. ER geht alle diese Wege zur Errettung mit uns bis wir die Wahrheit kennen gelernt haben. ER fĂŒhrt uns sicher am zweiten Tod vorbei. Wenn SEINE notwendigen Wege auch oft schwer und manchmal schmerzhaft sind, allein das Erreichen des Zieles zĂ€hlt fĂŒr die Ewigkeit.

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1.1.5.2 Auferstehung

Die Auferstehung aller Menschen, die den ersten Tod gestorben sind, findet zu zwei verschiedenen Zeitpunkten statt. Der erste Zeitpunkt ist wenn Jesus kommt um seine Nachfolger von diesem Planeten in die himmlischen Wohnungen zu holen. Bevor die zu dieser Zeit lebenden Kinder Gottes zu Jesus aufsteigen, werden die verstorbenen Kinder Gottes aller Zeiten der Menschheitsgeschichte aufwachen wie aus einem Schlaf. Das erste was sie sehen ist Jesus mit seinen Engeln am Himmel. Dann werden alle Geretteten gemeinsam zu Jesus geholt um in die Himmel aufzusteigen. Das wird ein gewaltiges, fĂŒr alle Lebenden sichtbares, Ereignis auf diesem Planeten sein.

In dieser Zeit werden auch die Menschen auferstehen, die in Ihrem Leben bewußt und gezielt versucht haben mit dem Satan an der Verhinderung des Heilsplanes Gottes zu arbeiten. In dieser Zeit noch lebende Menschen fĂŒr die das gleiche gilt, werden nicht den ersten Tod sterben. So werden abgefallene Menschen und Engel, alle die in zerstörerischer Bosheit die Schöpfung des himmlischen Vaters vernichten wollten, die herrliche Ankunft des Königs aller Könige ĂŒber diesem Planten sehen. Sie werden erleben wie alle ihre irdischen Werke in SEINER Allmacht endgĂŒltig vergehen. Diese Geschöpfe werden die wĂŒst gelassene Erde fĂŒr tausend Jahre bewohnen und allein ihrer gegenseitigen Bosheit ausgeliefert sein. Sie werden alle keine stofflichen Körper mehr haben. Wie die abgefallenen Engel bereits seit der Sintflut. Aber auch niemanden mehr den sie verfĂŒhren oder besitzen könnten. Das ist ihre Strafe: Sie werden fĂŒr tausend Jahre ohne Hoffnung sich gegenseitig das antun was sie zuvor Jesus und SEINEN Nachfolgern angetan haben. Dabei steht ihnen in jeder Sekunde ihr unausweichliches Ende nach den tausend Jahren vor Augen.

Alle anderen zu dieser Zeit lebenden Menschen die Jesus in ihrem bisherigen Leben nicht nachfolgen wollten sondern nur ihren eigenen Interessen dienten, werden den ersten Tod, aufgrund der fĂŒr diesen Planeten zerstörerischen UmstĂ€nde des Kommens Jesu, sterben. Bereits gestorbene Menschen fĂŒr deren Leben das ebenso galt, werden mit diesen in der zweiten Auferstehung erwachen.

Der zweite Zeitpunkt fĂŒr die Auferstehung ist tausend Jahre spĂ€ter. Dann werden alle Menschen auferstehen die den LĂŒgen Satans in ihrem Leben glauben wollten und sich so wie ihr Vorbild gegenĂŒber ihren Mitmenschen verhielten. Diese Menschen werden zusammen mit dem Satan und den abgefallenen Engeln ein letztes mal versuchen Jesus und in IHM Jahwe den Schöpfergott anzugreifen. Zuvor hatten diese verirrten Geschöpfe die Gerechtigkeit Gottes bekannt. Deshalb ist die gesamte Schöpfung jetzt mit der Vernichtung dieser unbelehrbaren einverstanden. Alle diese VerrĂ€ter der Liebe und Gerechtigkeit Jahwes werden dann den endgĂŒltigen, zweiten Tod sterben.

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1.1.5.3 TĂ€uschungen

Unser himmlischer Vater, der Schöpfer aller Dinge, hat uns diese einfachen ZusammenhĂ€nge ausfĂŒhrlich durch Propheten und Apostel in der Bibel erklĂ€ren lassen, wie wir zuvor sehen konnten. Satan, der Vater der LĂŒge, hat gerade den Zustand der Toten durch seine AnhĂ€nger unter den Menschen völlig falsch dargestellt. Er behauptet die Toten wĂ€ren in einer Art eigenem Totenreich. Wie das aussehen soll und wo sich selbiges befĂ€nde, wurde und wird in den verschiedenen Kulturen und Zeiten sehr phantasievoll mit den unterschiedlichsten Ideen dargestellt. Gemeinsam ist allen diesen Ideen das sie eben nur Phantasie nach den LĂŒgen Satans sind.

Eine weitere, ebenso haltlose, Behauptung des Satans ist das der Mensch eine unsterbliche Seele besĂ€ĂŸe und auch daher nach dem irdischen Tod irgendwo weiter existieren mĂŒsse. Dagegen lehrt uns Jahwe das ER sehr wohl das Weiterleben der AbtrĂŒnnigen zu verhindern weis und erst die Auferstehung der Nachfolger Jesu diesen ein Weiterleben nach dem ersten Tod sichert. Unser Heiland zeigt uns nur einen Weg zum ewigen Leben: Glaube an SEINE Errettung in der Liebe des Vaters.

Warum diese offensichtliche Verdrehung der Tatsachen? Was hat der Widersacher davon? - Ein Mensch, der die Wahrheit ĂŒber den Zustand der Toten nicht kennt, ist durch den Satan und seine ihm nachfolgenden Engel leicht zu tĂ€uschen. In verschiedenen Formen geben sich die abtrĂŒnnigen Engel als Verstorbene aus um den Menschen zu manipulieren. Da der FĂŒrst dieser Welt sehr viel Wissen und Erfahrung mit Menschen hat kann er bei solchen Gelegenheiten leicht mit dem Wissen um Details verblĂŒffen die nur der getĂ€uschte Mensch und der Verstorbene wissen können. Durch Manipulation anderer Menschen kann er auch Dinge voraussagen und dann selbst dafĂŒr sorgen das diese eintreffen. So wird Vertrauen oder Angst, je nach Bedarf, bei dem getĂ€uschten Menschen erzeugt um ihn zum willigen Werkzeug der Interessen des Bösen zu machen. Das ganze Prozedere wird meist unter viel Hokuspokus zelebriert um eine AtmosphĂ€re des Besonderen zu schaffen und dem AusfĂŒhrenden gar ein GefĂŒhl von Macht ĂŒber das Geschehen einzuflĂ¶ĂŸen. Die völlig widersprĂŒchlichen Praktiken und ErklĂ€rungen der AnhĂ€nger solcher Kulte, die doch alle zum selben betrĂŒgerischen Ergebnis fĂŒhren, belegen: Es geht dabei allein um die TĂ€uschung von Menschen um sie zu manipulieren. Alles andere ist Lug und Betrug!

FĂŒr eine vorĂŒbergehende Zeit können RatschlĂ€ge und Informationen aus solchen spiritistischen Quellen das gegenwĂ€rtige Leben fĂŒr einzelne Menschen verbessern. Das dient dem Satan nur um Vertrauen zu ihm, auch durch Neid, zu schaffen. Letztlich geht es dem Widersacher Gottes nur um die Erweiterung seiner Macht. Alle die ihm dienen werden achtlos beiseite geworfen wenn er sie nicht mehr braucht. Wie viele Menschen mussten das schon bitter erfahren?

Deshalb sei gewiss: Was auch immer Dir ĂŒber die Toten anderes dargelegt wird als das diese schlafen und von nichts wissen - ist gelogen zu Deinem Schaden und dem Schaden von anderen! Laß Dich nicht tĂ€uschen wie Saul in En-Dor!

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1.2 Der Weg Jesu

Jesus unser Heiland ist die zentrale Person in Gottes Welt. In IHM, zu IHM und durch IHN ist alles was ist. SEINE Person zu erfassen wird uns eine Ewigkeit beschĂ€ftigen - SEINE Liebe zu uns dĂŒrfen wir erleben ohne diese ermessen zu können.

1.2.1 Der Sohn Gottes

Jesus ist der Sohn Gottes. ER ist nicht geschaffen wie alle anderen Lebewesen. SEINE Herkunft liegt im Vater und nicht durch den Vater. SEINE Person ist mit dem Vater gleich zu setzen in allem Wollen, Handeln und Empfinden. Wer Jesus sieht, sieht den Vater.

Jesus war bevor etwas anderes gewesen ist. ER ist der Ewige. Der Erste und der Letzte.

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1.2.2 Der Werkmeister

Jesus fĂŒhrt den Willen des Vaters in allen Dingen aus. ER hat alle Dinge eingesetzt und erhĂ€lt die Schöpfung.

Das Wesen Jesu entspricht völlig dem Wesen des Vaters. SEINE Liebe und SEINE Allmacht können wir in SEINEN Werken erkennen. ER ist es der alle Galaxien des Universums und unseren kleinen Planeten Erde geschaffen hat. ER hat den Standort der Sonne und den Lauf des Mondes festgelegt. Jede einzelne Blume zeugt in ihrer Vollkommenheit und Schönheit von SEINER Liebe zu allen SEINEN Geschöpfen. Die himmlische Pracht ĂŒbersteigt schon aus der Ferne, von unserem Planeten aus, betrachtet bei weitem unser Vorstellungsvermögen. Wieviel herrlicher wird dies alles aus der NĂ€he betrachtet sein? Und es ist allein SEIN Wort was alle Dinge hat entstehen lassen!

Wie groß SEINE Liebe zu Dir und mir ist, können wir erahnen wenn wir sehen das ER, durch den alles ist was ist, fĂŒr uns in dieses Jammertal gekommen ist damit wir an SEINER Herrlichkeit teilhaben können.

Gelobt sei der Name unseres Herrn Jesus der Christus!

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1.2.3 Der Mensch

Jesus wurde als sterblicher Mensch von einer sterblichen Frau geboren. ER hatte als Mensch in dieser Welt von Beginn an denselben Charakter den ER zuvor als der Sohn Gottes hatte. SEIN höchstes Streben war die Liebe zum Vater. Nichts konnte IHN in dieser Liebe irritieren, die alle Barmherzigkeit und FĂŒrsorge zu allen Geschöpfen einschließt.

Der Satan versuchte IHN, wie jeden anderen Menschen, zum Abfall von den Ordnungen des himmlischen Vaters zu verfĂŒhren. Doch der Charakter unseres Heilandes hat keinen Raum an der Liebe des Vaters zu zweifeln.

Jesus bildet diesen Charakter in allen die IHM folgen und diese nehmen dieses Geschenk in die Ewigkeit mit. Dazu musste unser Heiland lernen wie es ist den Vater ĂŒber alles zu lieben in einer Umgebung der LĂŒge und der Selbstsucht. ER wollte lernen wie wir unsere Feinde mit der Liebe des Schöpfers sehen können auch wenn sie uns verleumden und verfolgen damit sie doch noch gerettet werden können. Weil ER das fĂŒr uns tat haben wir in IHM einen Vermittler zur Allmacht des Universums der uns versteht und mit uns leidet.

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1.2.4 Der Erlöser

Jesus trĂ€gt die Schuld aller SĂŒnder die sich zu IHM bekehren. Damit erlöst ER die gesamte Schöpfung vom Bösen und sichert die ewige Existenz aller Geschöpfe in Frieden und Harmonie.

1.2.4.1 Schuld

Was ist Schuld? Oder anders gefragt: Wann bin ich etwas schuldig? Stehe ich allein durch meine Existenz in einer Schuld zu meinem Schöpfer? Versuchen wir diese Fragen zu beantworten:

Schuld ist eine unbeglichene, berechtigte Forderung an mich. Der Schöpfer fordert von SEINEN Geschöpfen die ErfĂŒllung SEINER Gesetze damit die Harmonie SEINER Schöpfung fĂŒr alle Geschöpfe erhalten bleibt. Das ist eine berechtigte Forderung denn unser Leben, alles was wir sind und haben stammt vom Schöpfer und wird von IHM erhalten. Wenn Menschen von uns in Ă€hnlicher Weise abhĂ€ngig sind, wie etwa Arbeitnehmer, erwarten wir genauso Gehorsam gegenĂŒber unseren Anordnungen. Die Forderung entspricht also völlig unserem GerechtigkeitsgefĂŒhl. Aber auch wir wĂŒnschen uns Gehorsam nicht aus AbhĂ€ngigkeit sondern aus Liebe wie etwa bei unseren Kindern. So wĂŒnscht sich unser himmlischer Vater unsere Folgsamkeit aus Liebe und VerstĂ€ndnis fĂŒr SEINE Ordnungen. Wir können uns fĂŒr SEIN Gesetz entscheiden. ER ist bereit alles zu tun um SEINE Geschöpfe die Liebe und Gerechtigkeit SEINER Ordnungen erkennen zu lassen.

Zur AbhĂ€ngigkeit von Jahwe unserem Schöpfer gibt es keine Alternative. Leben ist nur aus IHM und durch IHN möglich. Wenn wir IHM nicht gehorchen geraten wir somit immer in eine Schuld. Eine andere Schöpfung mit anderen Gesetzen gibt es nicht und ist auch nicht denkbar. Deshalb kann die Folge der Schuld gegenĂŒber den Gesetzen Gottes auch nur den Ausschluß aus SEINER Schöpfung und damit den Tod bedeuten. Das ist es aber nicht was unser himmlischer Vater will. ER will das wir die Liebe erkennen die ER in jedes SEINER Gesetze hineingelegt hat. Keines SEINER Gesetze ist aus Eigensucht oder WillkĂŒr gegeben. Alles was der Vater tut und getan hat dient der Schaffung einer Harmonie in der alle SEINE Geschöpfe in Liebe zu IHM und untereinander leben können. Jede GesetzesĂŒbertretung wĂŒrde diese Harmonie stören und sogar gefĂ€hrden. Der Übertreter gerĂ€t damit in eine Schuld gegenĂŒber der gesamten Schöpfung. Wann immer wir, in irgend einer Weise, gegen die Ordnungen der Harmonie der Schöpfung verstossen, leiden andere Geschöpfe darunter direkt und indirekt.

Jesus erwartet von SEINEN Nachfolgern das diese einander vergeben wie sie von IHM gelernt haben das ER uns vergibt. Und das ist möglich wie notwendig. Habe ich an meinem Bruder gefehlt so kann und soll dieser mir meine Schuld vergeben und damit diese Schuld gerecht tilgen. Sogar wenn ich ihn nicht darum gebeten habe. Beharre ich aber ohne Reue in meinem falschen Denken und Tun entsteht neue Schuld.

Wenn auch Jesus und SEINE JĂŒnger mir meine Schuld vergeben, so bleibt doch die Anklage des Satans und seiner AnhĂ€nger. Weil sie nicht bereit sind zu vergeben fordern diese heuchlerisch Gerechtigkeit die Jesus durch SEINEN Tod am Kreuz ermöglicht hat.

Kein Mensch der auf unseren gefallenen Planeten geboren wird ist in der Lage ohne Übertretung des Gesetzes Gottes zu bleiben. Zu weit von der Harmonie und Liebe der Himmel ist dieses Reich des Satans abgefallen. Die Maxime dieser Welt ist den Anderen zu unterjochen um ihn zum Dienst zu zwingen. Nicht dem anderen zu dienen um ihn in der Erkenntnis des Schöpfers zu unterstĂŒtzen wie das in den Himmeln unter den Engeln ist.

Wenn so alle Menschen dieses Planeten das Gesetz des Schöpfers ĂŒbertreten sind auch alle Menschen in der Schuld gegenĂŒber Jahwe und SEINEM Gesetz. Diese Schuld muß eingelöst werden! Jesus will in der Liebe des Vaters nicht das Geschöpfe von der ewigen Harmonie ausgeschlossen werden und damit sterben mĂŒssen. Deshalb ist ER bereit die Schuld zu begleichen die sonst den ewigen Tod des Geschöpfes bedeuten wĂŒrde.

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1.2.4.2 SĂŒhne

Am Kreuz von Golgatha zeigten sich zwei Charaktere. Der des maßlos machtgierigen Satans der, mit Hilfe seines bösartigen Gefolges und unschuldig VerfĂŒhrter, den Sohn Gottes ungerecht ermordete um selbst Herrscher ĂŒber die Schöpfung zu werden - und der Charakter des Heilandes der fĂŒr die SĂŒnden SEINER Nachfolger alle Folterqualen, die Trennung vom himmlischen Vater und schließlich den Tod erduldete. - Der Empörer der bereit ist die gesamte Schöpfung seiner Eitelkeit zu opfern - und der König aller Könige der fĂŒr jedes Geschöpf das IHM vertraut und an die Liebe des Vaters glaubt jede DemĂŒtigung des Verleumders auf sich nimmt um zu retten was verloren war.

Welch ein Unterschied! Fragst Du noch wem Du folgen willst? Allen Geschöpfen aller Himmel ist nicht der geringste Zweifel an der Liebe des Vaters geblieben nachdem diese Wahrheit an dem Fluchholz auf dem kleinen Planeten Erde offenbar wurde. Nie mehr wĂŒrde ein Engel in den Himmeln auch nur ein Wort aus dem Mund des Vaters der LĂŒge hören wollen.

Der Satan hatte gedacht verhindern zu können das Jesus ihm den Kopf zertritt indem er ihm zuvorkommt und den Sohn Gottes tötet. Das er gerade damit der gesamten Schöpfung seinen wahren Charakter offenbarte konnte er in seiner eigensĂŒchtigen Denkweise nicht erkennen. Erst die erschĂŒtterte Reaktion der Engel in den Himmeln zeigte dem FĂŒrsten dieser Welt das er sich wieder einmal verrannt hatte und das es jetzt endgĂŒltig vorbei war. Niemand wĂŒrde ihm jetzt noch glauben das er gerecht sei und der beste Herrscher ĂŒber alle Schöpfung. Einen solchen Herrscher will niemand der die Liebe Gottes im Herzen hat.

Jesus hat mit SEINEM sĂŒndlosen Leben in dieser gefallenen Welt und SEINEM Tod am Kreuz das Recht zum ewigen Leben fĂŒr SEINE Nachfolger erworben. Das Gesetz ermöglicht die Schuld des SĂŒnders durch den freiwilligen Tod des SĂŒndlosen zu tilgen wenn der Übertreter nicht mehr sĂŒndigen wird. Unser Retter hat jede Versuchung wie wir erduldet ohne zu fallen. Damit kann ER fĂŒr jeden einstehen der den Charakter Jesu durch Jesu FĂŒhrung in seinem Leben nach der Bekehrung erworben hat. Jesus kann garantieren das dieser Mensch jetzt SEINEN Charakter hat und deshalb eher stirbt bevor er irgend einer Versuchung nachgibt die die Liebe des Vaters verrĂ€t. So wie Jesus es selbst in seinem Leben und Sterben aus Liebe zum Vater und allen Geschöpfen gezeigt hat. Wer den Charakter Jesu in SEINER Schule erwirbt muß und wird in alle Ewigkeit nicht gegen Jahwes Gesetz verstoßen. Solches wĂ€re ihm ein Greuel und wider seine Natur.

Damit wurde am Kreuz die endgĂŒltige Verdammnis des Satans und die sichere Rettung der Nachfolger Jesu fest fĂŒr alle Ewigkeit besiegelt. Was Satan als seinen Triumph vorgesehen hatte war seine endgĂŒltige Niederlage und der vom Schöpfer erfĂŒllte Plan zur Erlösung SEINER Schöpfung von allem Bösen.

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1.2.5 Der König

Jesus ist wĂŒrdig die Krone der Kronen zu tragen und mit dem Vater auf dem Thron zu sitzen. ER hat der gesamten Schöpfung den grĂ¶ĂŸten Dienst erwiesen indem ER das Böse fĂŒr alle Zeiten besiegt hat. IHM gebĂŒhrt alle Ehre durch den Vater.

Alle Geschöpfe werden diese Wahrheit bezeugen. Auch der Satan und sein Gefolge. Nie wieder wird bezweifelt werden das der Vater den Sohn in alle Ehren eingesetzt hat und der Sohn dieser Ehre wĂŒrdig ist.

Wenn Jesus unser Herr und Heiland in den Wolken des Himmels wiederkommt, dann werden wir SEINE Herrlichkeit beim Vater sehen.

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2 Die Gemeinde
2.1 Was ist Mission?

2.1.1 Wozu?
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2.1.2 Wen?
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3 Der Widersacher

Vor seinem Abfall von Jahwe war der Satan einst der LichttrĂ€ger Luzifer. Von den FĂ€higkeiten seiner Person, die er von seinem Schöpfer bekommen hat um seine Aufgaben im Reich Gottes zu erfĂŒllen, hat er noch alle behalten. Durch seine Charakterfehler werden seine Möglichkeiten die er daraus haben könnte aber wesentlich eingeschrĂ€nkt. Oft verhĂ€lt er sich geradezu unklug und wird letztendlich nur sein UnglĂŒck und unrĂŒhmliches Ende herbeifĂŒhren.

Niemand braucht sich vor dieser Person zu fĂŒrchten wie gerne er uns auch droht. Vor der Wahrheit und Liebe unseres Heilandes Jesus hat er keinen Bestand. FĂŒr eine kurze Zeit kann er uns Leid zufĂŒgen ohne uns damit aus der Hand des Königs aller Könige reißen zu können. FĂŒr jede seiner Taten wird er bezahlen mĂŒssen. Schreckliches wartet auf ihn und alle die ihm anhĂ€ngen als die unabdingbare Folge der SĂŒnde. Jesus hat fĂŒr jeden gesiegt der auf IHN vertraut und mit SEINEM unschuldigen Blut fĂŒr die SĂŒnden SEINER Nachfolger bezahlt.

Damit Satans, letztlich leere, Drohungen und Versprechungen von den Kindern Gottes als solche erkannt werden können, ist es hilfreich sich ein wenig mit seinem LĂŒgengebĂ€ude im Lichte unseres Herrn Jesus zu beschĂ€ftigen.

3.1 Seine Herkunft

Er ist ein Geschöpf Jahwes wie Du und ich. Seine Aufgabe war es die Weisungen Gottes an die Engel in den Himmeln weiterzugeben und diese bei der AusfĂŒhrung zu unterstĂŒtzen. Er war Luzifer der LichttrĂ€ger und diente so der gesamten Schöpfung nach den Weisungen Jahwes. Deshalb hatte unser Schöpfer ihn mit den umfassendsten FĂ€higkeiten ausgestattet jede Aufgabe erfĂŒllen zu können.

In ihm erwuchs die Eitelkeit durch seine FÀhigkeiten eine besonders geehrte Stellung unter den Geschöpfen einnehmen zu können. Das gipfelte darin das er gegen den Schöpfer kÀmpfte und von Jesus erwartete das dieser in anbetet.

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3.2 Seine TĂ€uschungen

Er ist der Vater und damit auch Meister der LĂŒge. Seine wirksamsten Methoden sind dabei die der Verschleierung seiner eigenen Person und Herkunft. Er umgibt sich dazu mit einem geheimnisvollen DĂŒnkel den nur Eingeweihte verstehen könnten. Das klare Licht der Wahrheit Jesu scheut er wie die Katze das Wasser. Doch unser himmlischer Vater hat mit der Bibel auf eindrucksvolle Weise dafĂŒr gesorgt das die Wahrheit ĂŒber den AbtrĂŒnnigen klar erkennbar bleibt.

Seinen Nachfolgern verspricht er reichen unrechten Gewinn wenn sie seinen Willen tun und ihn anbeten dem keine Anbetung gebĂŒhrt. Ich bete fĂŒr jeden Menschen das er sein LebensglĂŒck nicht bei dem VerfĂŒhrer sucht. Dort ist nur Leid und Mißgunst zu finden. Jesus nimmt Dich auf ohne das es von Bedeutung ist was Du vorher getan hast und wem Du bis jetzt gefolgt bist. Geh zu IHM! Es ist noch Zeit!

3.2.1 Über den Schöpfer

Um die Wahrheit ĂŒber seine eigene Person, Herkunft und Absichten zu verbergen ist des Satans erstes Ziel Jahwe den Schöpfer zu verleumden.

3.2.1.1 Gerechtigkeit Jahwes

Aus Neid auf Jesus den Sohn Gottes fing der Satan zuerst damit an die RechtmĂ€ĂŸigkeit der Stellung Jesu zu bezweifeln. Er behauptete die Schöpfung gerechter leiten zu können als Jahwe weil bei ihm jeder die Ehre bekĂ€me die seinen FĂ€higkeiten entsprĂ€che. Jesus hĂ€tte seine Stellung nur aufgrund dessen das er der Sohn Gottes sei. Da Luzifer die umfassendsten FĂ€higkeiten aller Geschöpfe bekommen hatte beanspruchte er die erste Position. Es sei auch nicht gerecht das der FĂ€higere den HilfsbedĂŒrftigen unterstĂŒtzt, wie Jahwe das in seiner Schöpfung eingerichtet hat, sondern dem FĂ€higeren sollten alle anderen mit weniger Möglichkeiten dienen. So wĂŒrde ein wirklich gerechtes und stabiles Reich entstehen.

Diese Maxime hat er dann auch auf diesem Planeten bis heute verwirklicht. Entstanden ist daraus nichts als Neid, Haß, Ungerechtigkeit und ungeheures Leid. Ungeachtet dessen das das seine Regeln sind behauptet er den leidenden Menschen gegenĂŒber das Jahwe fĂŒr ihr Leid verantwortlich sei. Den zeitweisen Nutznießern seines Systemes der Ausbeutung und UnterdrĂŒckung prĂ€sentiert er sich dagegen als der erfolgreiche FĂŒhrer. Wenn diese VerfĂŒhrten dann entdecken wie sie all ihr LebensglĂŒck verkauft haben wirft der FĂŒrst dieser Welt sie achtlos zur Seite. Er hat schon die Nachfolger herangezogen die verblendet ĂŒber die Weichenden herfallen.

Jesus hat in SEINEM Leben als Mensch im Reich Satans gezeigt das SEINE FĂ€higkeiten die des gefallenen EngelsfĂŒrsten bei weitem ĂŒbersteigen. Jedes mal wenn der Satan es wagte sich mit Jesus zu messen mußten er und seine AnhĂ€nger klĂ€glich weichen. Jesus hat ihn fĂŒr alle sichtbar am Kreuz besiegt.

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3.2.1.2 Liebe Jahwes

Als Jahwe der AllmĂ€chtige den Satan mit seinen AnhĂ€ngern aus den Himmeln wies behauptete der Verleumder das der ewige Vater Jesus mehr als seine Geschöpfe liebe. Diese Behauptung wiederholt er immer wieder wenn ein Mensch von Leid betroffen ist fĂŒr das der FĂŒrst dieser Welt doch allein verantwortlich ist. Wie könne ein liebender Vater dem Leid seiner Kinder zusehen? Lautet die heuchlerisch einsuggerierte Frage.

Hier steckt, wie so hĂ€ufig, Wahrheit in dem bösartigen Angriff. Der himmlische Vater kann unserem Leid auch nicht tatenlos zusehen. Das Recht verurteilt uns zu Strafe und Tod. Es ist das gleiche Recht mit dem ein Arbeitgeber den Mitarbeiter kĂŒndigt der seinen Anweisungen böswillig nicht folgt. Das gleiche Recht mit dem wir den ĂŒberfĂŒhrten Verbrecher bestrafen. Die Übertretung von Gottes Gesetzen entzieht dem Übertreter die Lebensgrundlage. Es ist nicht möglich ausserhalb der Gesetze der Schöpfung zu leben weil es nur eine Schöpfung geben kann. Aber der Vater wendet nicht das Recht des Gesetzes zum Tod des SĂŒnders an. Sondern ER gibt das Leben SEINES Sohnes zu dessen Errettung. Als Jesus am Kreuz fĂŒr Deine und meine SĂŒnden starb hat jeder die Liebe des Vaters zu SEINEN Geschöpfen gesehen.

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3.2.1.3 Gesetz Jahwes

Das Gesetz Jahwes hat ewigen Bestand. Es ist vollkommen und garantiert den ewigen Bestand der Schöpfung in vollkommener Harmonie fĂŒr alle Geschöpfe. Der Satan behauptet das das Gesetz den UmstĂ€nden jeweils angepaßt werden mĂŒsste. Recht ist was dem MĂ€chtigen nĂŒtzt. Alles andere wĂŒrde nur zu einem schwachen Reich fĂŒhren. Das hat er auf diesem Planeten, in seinem Reich, so eingesetzt und danach wird gehandelt. Die Folge ist Rechtlosigkeit fĂŒr den Schwachen und Maßlosigkeit fĂŒr den gerade MĂ€chtigen. Das fĂŒhrt zur Vernichtung aller sozialen Bindungen in der menschlichen Gesellschaft und sogar der Zerstörung der Natur des ganzen Planeten. Die LebensqualitĂ€t fĂŒr die Menschen auf dieser Welt und der Zustand von Gottes einst vollkommen geschaffener Natur zeigt zweifelsfrei das Ergebnis der Anwendung satanischer Regeln.

Selbst die durch die SĂŒnde geschwĂ€chte Natur unseres Planeten zeigt noch unĂŒbersehbar wie perfekt und in Ewigkeit sicher die Gesetze des Schöpfers funktionieren. Sieh Dir die Schönheit und technische Vollkommenheit einer einzigen Blume an und Du wirst erkennen wie unsinnig jeder Versuch ist das besser zu machen! Wenn Du das sehen kannst, dann freue Dich an der Liebe des Schöpfers die ER Dir auch darin zeigt was Du selbst nach SEINEN Gesetzen fĂŒr wunderschöne Dinge mit dieser Blume und SEINEM gesamten Werk schaffen kannst. Die Zeit wird kommen wo Dich niemand mehr daran hindert - wo niemand mehr zerstört.

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3.2.1.4 Existenz Jahwes

Seitdem der Satan durch den Mord an Jesus am Kreuz seine GlaubwĂŒrdigkeit vor den himmlischen Wesen endgĂŒltig verloren hat verleitet er die Menschen dazu die Existenz eines Schöpfergottes abzulehnen. Seine Argumentation reicht von pseudowissenschaftlichen 'Beweisen' bis zu blasierter Philosophie. Wer es noch wagt an den lebendigen Schöpfer zu glauben der unser Leben retten will und das offen bekennt, der wird mitleidig belĂ€chelt. So gelingt es dem VerfĂŒhrer Menschen fĂŒr eine Zeit von der Antwort auf die Frage nach ihrer Herkunft abzuhalten. Damit fragen die Menschen auch nicht nach dem Gesetz Gottes und nach SEINER Erlösung von ihrer Schuld. Daraus entsteht Leid das vermeidbar wĂ€re wenn die Menschen frĂŒher die Wahrheit erfahren wĂŒrden. Das ist die Aufgabe der JĂŒnger Jesu den verirrten Menschen die Wahrheit der Liebe ihres Schöpfers zu bringen damit sie sich von den LĂŒgenstricken des Satans durch Jesus lösen können.

Jeder der auch nur ein wenig ehrlich nachdenkt wird die Existenz des himmlischen Vaters erkennen. Wohl dem der dann den Kontakt mit IHM sucht.

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3.2.2 Über die Menschen

Wenn wir uns selbst und unsere Mitmenschen betrachten sollte es doch nicht möglich sein uns ĂŒber unsere Eigenschaften zu tĂ€uschen. Unsere Eitelkeit, Habsucht und Existenzangst machen es dem Blender doch immer wieder möglich.

3.2.2.1 Herkunft

Wenn wir uns unserer wahren Herkunft als Geschöpfe Jahwes bewußt sind hat der VerfĂŒhrer weniger leichtes Spiel uns ĂŒber seine eigene Herkunft und Geschichte zu tĂ€uschen. Deshalb setzt er seit alten Zeiten viel Phantasie daran uns unsere Herkunft mit allerlei Fabeln zu erklĂ€ren. Mitte des neunzehnten Jahrhunderts wurde dann auch prompt der inzwischen wissenschaftsglĂ€ubigen Menschheit die Darwinsche Theorie ĂŒber die Entstehung der Arten serviert. Wie auch immer man sich dieser Theorie nĂ€hert - von der mathematischen, physikalischen oder biologischen Seite - immer zeigt sich wie unsinnig diese ErklĂ€rung fĂŒr die Entstehung der Arten ist. Wenn wir dann sehen mit welcher Vehemenz der Glaube an diesen ErklĂ€rungsversuch fĂŒr unsere Herkunft verteidigt wird und welche Machtmittel eingesetzt werden um dieses mehr als wacklige LehrgebĂ€ude unseren Schulkindern als wissenschaftlich erwiesen zu prĂ€sentieren, dann werden wir an die Verteidigung mittelalterlicher Doktrinen, das die Erde eine Scheibe sei, erinnert.

Wir sind Geschöpfe unseres himmlischen Vaters. Jede ernsthafte und ehrliche Wissenschaft wird Dir das zeigen. Das schenkt uns Geborgenheit wie keine andere Wahrheit. ER hĂ€lt uns fĂŒr so wertvoll als SEINE Kinder das ER Jesus SEINEN Sohn fĂŒr uns in den Tod gab um uns zu retten. Nichts und Niemand kann uns aus SEINER Hand reißen weil wir SEINE Geschöpfe sind die ER liebt.

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3.2.2.2 Freiheit

Wenn der Satan uns mit Freiheit lockt dann meint er damit Freiheit vom Gesetz des Schöpfers. Was wir dann spĂ€ter erst bitter erfahren mĂŒssen ist das er damit auch Sklaverei unter seinem Regiment ohne Liebe und Barmherzigkeit meint. Das war die Erfahrung von Adam und Eva. Das ist Deine und meine Erfahrung.

Du bist nicht frei wenn Du Gottes Ordnungen verlĂ€ĂŸt! Dann bist Du gebunden in Deine Charakterfehler - Deine Habsucht und Eitelkeit. Dann verspĂŒrst Du stĂ€ndige Existenzangst weil Du nicht mehr Teil der Harmonie der Schöpfung bist. Du mußt dann dem Satan folgen weil es scheinbar keine andere Möglichkeit mehr gibt. Doch die gibt es: Jesus ist in dieser Zeit immer bereit Dich frei zu machen. Wirklich frei Dich immer wieder neu fĂŒr die Liebe Gottes zu entscheiden und Anteil an SEINER Schöpfung zu haben.

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3.2.3 Über seine Person

Der Satan hat schon die Engel, zum Teil mit Erfolg, versucht ĂŒber seine Person zu tĂ€uschen.

3.2.3.1 Macht

Es ist schwer vorstellbar wie es dem Satan immer wieder gelingt seinen Mitgeschöpfen einzureden er besĂ€ĂŸe mehr Macht als Jahwe der Schöpfer. Das gelang ihm damals bei den Engeln, die sich mit ihm weigerten Jahwe zu gehorchen als der sie aus der Gegenwart der himmlischen Geschöpfe verwies und das gelingt ihm heute bei den Menschen die glauben der Satan könne sie an Gottes Ordnungen straflos vorbei fĂŒhren. Offensichtlich wollen diese Geschöpfe die LĂŒgen ihres ausgewĂ€hlten AnfĂŒhrers hören weil diese ihrem Charakter entsprechen. Das gilt nicht nur fĂŒr Staaten- und Konzernlenker sondern auch fĂŒr das tyrannische Familienoberhaupt wie fĂŒr jeden herrschsĂŒchtigen Menschen der auch nur seinen unmittelbar NĂ€chsten bedrĂ€ngt. Macht gebĂŒhrt allein dem Schöpfer und alle Macht die wir haben hat ER uns nur zugestanden um damit SEINEN Dienst zu tun.

Doch wie absurd das Ansinnen des Geschöpfes ist seinen Schöpfer beherrschen zu können wurde offensichtlich als der Satan mit seinem Gefolge der Macht des Schöpfers weichen musste und auf diesen Planeten verbannt blieb. Der Satan selbst und jeder seiner DĂ€monen musste einem einzigen Wort unseres Herrn Jesus weichen. Alle Nachfolger des AbtrĂŒnnigen werden im zweiten Tod mit ihrem AnfĂŒhrer endgĂŒltig vernichtet.

Wenn Du bis jetzt auf der Seite der wahren Verlierer standest, auch wenn die Welt in Dir einen Sieger sehen sollte, kannst Du ganz sicher sein das Jesus der König aller Könige Dir ein hochzeitliches Gewand fĂŒr SEINE Nachfolger bereit hĂ€lt. Geh jetzt und hol es Dir beim HERRN damit Du an SEINER Hochzeit teilnehmen kannst!

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3.2.3.2 FĂ€higkeiten

Luzifer, der LichttrĂ€ger, hatte von Jahwe unserem Schöpfer sehr umfangreiche FĂ€higkeiten bekommen um die Aufgaben erfĂŒllen zu können die Jahwe ihm zugedacht hatte. Durch den Abfall hat Jahwe einige dieser FĂ€higkeiten, wie die Bewegungsfreiheit und die körperliche Existenz, eingeschrĂ€nkt. Des Satans FĂ€higkeiten zu ĂŒberlegtem und folgerichtigem Handeln sind durch seine Eitelkeit und seinen Haß inzwischen stark herabgesetzt worden. Wenn er Jesus begegnet ist, war fĂŒr jeden erkennbar wie sehr es dem ehemaligen EngelsfĂŒrsten an Erkenntnis und Übersicht mangelt. In der Geschichte dieses Planeten ist immer wieder das Scheitern der PlĂ€ne Satans zu beobachten. Besonders dann wenn Jahwe in das Geschehen eingriff.

Eine Sache beherrscht der Satan jedoch wie kein anderer - die LĂŒge und alles was damit zusammenhĂ€ngt wie Hinterlist, Betrug, Verleumdung, Verschwörung, Mord. Mit diesen Methoden, deren Vater er ist, kann der Satan die Wahrheit nicht ĂŒberwinden. Er kann damit Leid ĂŒber seine Mitgeschöpfe bringen und seinen Machtbereich erweitern. Doch diese unbestĂ€ndigen LĂŒgengebĂ€ude mĂŒssen von ihm und seinen AnhĂ€ngern immer wieder unter vielen Opfern verteidigt werden um am Ende doch durch den Anstoß der Wahrheit einzustĂŒrzen.

Wenn Du mit einem Menschen zu tun hast bei dem Du erkennen kannst wie er andere belĂŒgt, betrĂŒgt und hintergeht, fragst Du Dich dann nicht ob dieser Mensch mit Dir genauso umgeht ohne das Du das bisher bemerkt hĂ€ttest? Vielleicht erschien Dir dieser Mensch bisher sogar besonders clever und nachahmenswert. Aber was wenn er sich gegen Dich stellt? Warum sollte er das nicht tun wenn es vorteilhaft fĂŒr ihn wĂ€re? Wer wird diesem armen Menschen seine Zuneigung auf Dauer bewahren? Genau damit mĂŒssen alle Nachfolger Satans rechen. Er meint es mit niemandem gut ausser mit sich selber. Und das ist das Lebensprinzip aller seiner Nachfolger. Zuneigung ohne Berechnung wirst Du dort nicht finden. Und wehe Dir an dem Tag an dem Du die prĂ€sentierte Rechnung nicht mehr begleichen kannst!

Alles was Jesus Dir gibt bekommst Du ohne jede Gegenleistung. Denn ER ist ja Dein Schöpfer. Nichts was Du hast oder bist kÀme nicht von IHM. Wir brauchen unseren HERRN, ER schenkt uns SEINE Liebe.

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3.2.3.3 Absichten

Der Satan behauptet ein starkes, stabiles Reich schaffen zu wollen in dem jedes Geschöpf einen Platz nach seinen FÀhigkeiten hat und Anspruch auf den Dienst anderer Geschöpfe, die weniger FÀhigkeiten haben als er, erheben kann.

Das klingt gut fĂŒr die die viele FĂ€higkeiten haben, wie einst Luzifer. Das kingt gleichzeitig gut fĂŒr die die kein Interesse an der Entwicklung ihrer FĂ€higkeiten haben und es vorziehen einen angewiesenen Platz ohne eigene Verantwortung auszufĂŒllen. Wer entscheidet in einem solchen Reich ĂŒber den Wert der FĂ€higkeiten? Was ist mit denen die einen anderen Platz anstreben? Wird jemand diese unterstĂŒtzen wollen und damit seinen eigenen Platz riskieren? Warum sollte das jemand in einem Reich tun in dem nur Macht zĂ€hlt? Kann ein solches Reich jemals stabil sein? Kannst Du so Sicherheit fĂŒr Dein LebensglĂŒck erwarten?

Eitelkeit ist das herausstechendste Charaktermerkmal des Satans. Zur Befriedigung seiner Eitelkeit wĂŒnscht er sich die höchste Stellung in der Schöpfung - die Anbetung aller Geschöpfe und auch des Schöpfers selbst. Macht ist das Mittel mit dem er dieses Ziel erreichen will. Diesen Prinzipien folgen alle seine AnhĂ€nger. Es geht ihnen nicht um ein bequemes Wohlleben sondern um Macht ĂŒber ihre Mitgeschöpfe. Dabei ist kein Platz fĂŒr uneingennĂŒtzigen Dienst fĂŒreinander oder fĂŒr die Achtung des Anderen als Mitgeschöpf in der Ordnung Jahwes. "Wenn der Andere schwĂ€cher ist als ich kann ich diesen unterjochen und seinen Platz einnehmen." ist das Handlungsprinzip. Bleibendes GlĂŒck ist so fĂŒr niemanden möglich. Jeder Nachfolger Satans glaubt stark genug zu sein seine Stellung behaupten und ausbauen zu können. Der Satan selbst hĂ€lt sich fĂŒr den StĂ€rksten und glaubt deshalb an sein Prinzip. Wie lange wird es dauern bis einer seiner Nachfolger glaubt stĂ€rker zu sein?

Jesus fordert uns auf IHN um alles zu bitten was wir benötigen, alle unsere Sorgen auf IHN zu werfen. Jesus der HERR aller Herren will uns in SEINER Liebe dienen damit wir in der Harmonie SEINER Schöpfung glĂŒcklich sind. Alle Nachfolger Jesu empfinden so wie Jesus fĂŒr ihre Mitgeschöpfe. In welcher Umgebung willst Du leben?

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3.2.3.4 Anbetung

Eine ursprĂŒngliche Anmaßung des Satans ist die Behauptung das er mit dem Schöpfer und Jesus auf einer Stufe stĂŒnde. Daraus leitet er, in seiner maßlosen Eitelkeit, weiter das Recht auf Anbetung seiner Person durch die anderen Geschöpfe ab. Er verstieg sich gar soweit Jesus zur Anbetung des eigenen Geschöpfes verfĂŒhren zu wollen indem der Satan sogar bereit war seinen ganzen Besitz dafĂŒr herzugeben.

Der Widersacher ist der Urheber aller heidnischen und damit dem Schöpfer feindlichen Religionen. Sein Ziel war und ist es die Menschen besonders auf diesem Wege von der Errettung durch unseren Heiland abzulenken. ZusĂ€tzlich lĂ€ĂŸt er sich in diesen Religionen als Sonnengott in verschiedenen Formen anbeten. Damit behauptet er weiterhin der LichttrĂ€ger (Luzifer) zu sein.

Schon in der frĂŒhesten Menschheitsgeschichte konstruierte der Vater der LĂŒge, einen einheitlichen Gott der aus drei Personen bestehe. Durch dieses Konstrukt bekrĂ€ftigt der Satan seinen Anspruch auf den Thron Gottes neben dem Vater und dem Sohn. Im frĂŒhen Christentum kam so der Gedanke der TrinitĂ€t auf und dazu wurde eine dritte, der Anbetung wĂŒrdige, Gottesperson benötigt. Doch Jahwe lehrt uns nicht das eine solche Person existieren wĂŒrde und das diese angebetet werden sollte. Alle Versuche eine solche Lehre zu konstruieren beruhen auf mehr oder weniger plausiblen Deutungen von biblischen Texten. Kein Prophet, Apostel oder sonstiger Bibelschreiber hat offensichtlich den Auftrag Jahwes erhalten uns den heiligen Geist als Persönlichkeit zu lehren der Anbetung gebĂŒhrt. Unser himmlischer Vater lehrt uns wie wichtig und segensreich die Gegenwart SEINES guten Gottes Geistes fĂŒr uns ist. Es freut IHN wenn wir IHM dafĂŒr danken das er uns dieses wunderbare Geschenk zu unserer Errettung macht.

Unser Herr Jesus zeigt uns das ER und der Vater eins sind. In diese Einigkeit will Jesus uns aufnehmen wofĂŒr ER im hohenpriesterlichen Gebet bittet. Sicher heist das nicht das wir Götter auf der Stufe Jahwes werden sollen wenn ER uns auch verheißt auf SEINEM Thron mit IHM zu regieren. Schöpfergott ist nur einer, Jahwe unser himmlischer Vater. Die Schöpfung ehrt ihren Schöpfer durch Anbetung die IHM allein fĂŒr alle Zeit gebĂŒhrt weil ER die Schöpfung vollkommen und voller Liebe mit ewigem Bestand gemacht hat. Jesus, der allezeit den Willen des Vaters ausfĂŒhrt und kein Geschöpf sondern SEIN Sohn ist, ist wĂŒrdig angebetet zu werden weil in IHM der Vater als Schöpfer angebetet wird und Jesus SEIN Leben zur Erhaltung der Schöpfung gegeben hat. Eine weitere Person, der Anbetung gebĂŒhrt, wird uns vom Vater nicht gezeigt. Wohl aber eine Person deren grĂ¶ĂŸter Traum es ist angebetet zu werden. Der Satan war bereit dafĂŒr alles zu geben das der Herr Jesus ihn anbetet. Doch gebĂŒhrt es keinem Geschöpf sich von anderen Geschöpfen anbeten zu lassen.

Wir Menschen schĂŒtten so gerne das Kind mit dem Bade aus und werfen mit der TrinitĂ€t gleich die Freude des himmlischen Vaters an unserer Anbetung SEINES Sohnes ĂŒber Bord. Das erfreut auch nur den Widersacher der damit wenigstens einen Teilerfolg erzielt hat. Daher der Schluß: Es liegt großer Segen darauf den Vater und den Sohn als Schöpfer anzubeten und zu ehren. Niemandem sonst gebĂŒhrt diese Liebe.

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3.3 Seine Ziele

MißverstĂ€ndnisse ĂŒber das Verhalten von Personen lassen sich weitestgehend vermeiden wenn uns die Ziele dieser Personen bewußt sind. Jahwe unser Schöpfergott hat uns SEINE Ziele offen erklĂ€rt damit wir diese verstehen: ER will die Harmonie aller SEINER Geschöpfe in Liebe und Freiheit.

Der Satan verbirgt meist seine wahren Absichten und gibt Ziele vor die diese, seine wahren Absichten, verschleiern. Es könnte uns genĂŒgen allein die guten Absichten Jahwes zu kennen und zu wissen das der Satan ein Feind aller dieser guten Absichten ist. Doch gelingt es dem Widersacher immer wieder Menschen zu tĂ€uschen und damit Leid ĂŒber die Schöpfung zu bringen. Wenn wir die GrundzĂŒge der Ziele des FĂŒrsten dieser Welt kennen können wir gelegentlich dieses Leid vermeiden oder lindern.

3.3.1 Vor dem Kreuz

Nach dem Abfall des Satans und seiner ihm nachfolgenden Engel von Jahwe unserem Schöpfer, wurde dem Satan erlaubt seine VorwĂŒrfe gegen Jahwe zu beweisen. Gleichzeitig erklĂ€rte Jahwe dem Universum das Jesus, SEIN Sohn, den Satan in dessen Reich besiegen wĂŒrde. Auf diesen Kampf hat sich der Satan dann vorbereitet und seine Ziele danach ausgerichtet.

3.3.1.1 FĂŒr sich

Der FĂŒrst dieser Welt rechnete sich ernsthafte Chancen aus Jesus in seinem Reich dieser Welt zu besiegen. ZunĂ€chst verschaffte er sich mit Hilfe betrogener Menschen ein System zur Lenkung der VorgĂ€nge in der menschlichen Gesellschaft dieses Planeten. Da Jahwe sich vorbehalten hatte die Menschen immer wieder ĂŒber die wahren HintergrĂŒnde des Geschehens auf diesem Planeten zu unterrichten war eines der wesentlichen Ziele des Satans eigene Organisationen zu schaffen die lĂŒgnerische Berichte ĂŒber den Schöpfer und die Schöpfung verbreiteten. Meist bediente er sich dabei religiöser AushĂ€ngeschilder. Sein Lockmittel war weltliche Macht fĂŒr seine Werkzeuge und sein Drohmittel Verachtung und Leid fĂŒr die Widerspenstigen und deren Angehörige.

Jahwe hat seit Adam bestimmte Menschen und Gruppen von Menschen bestimmt die ER fĂŒr die VerkĂŒndigungen SEINER Wahrheiten und Offenbarungen bestimmt hat. Eine dieser Gruppen waren Abraham und seine Nachkommen - das Volk Israel. Diese Menschen waren immer das besondere Ziel der Angriffe menschlicher Nachfolger Satans. Auch dazu gebrauchte der Widersacher diesen von ihm aufgebauten menschlichen Machtapparat.

Das wesentliche Ziel des finsteren FĂŒrsten blieb jedoch der Kampf gegen den von ihm erklĂ€rten Erzfeind Jesus. Immer wieder versuchte er die Absichten Jesus zu vereiteln indem er die von Jesus geliebten Menschen verfolgte und verfĂŒhrte. Der menschliche Machtapparat des Satans sollte doch im Wesentlichen der Vernichtung Jesu dienen wenn ER es wagen wĂŒrde als Mensch auf diesen Planeten zu kommen. Vom Sieg ĂŒber den Sohn Gottes versprach sich der verblendete EngelsfĂŒrst die Unterwerfung der gesamten Schöpfung unter seine Macht.

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3.3.1.2 FĂŒr die Schöpfung

Der Satan wirft Jahwe vor die Schöpfung allein zu SEINER Anbetung geschaffen zu haben. Er kann sich keine andere Motivation unseres himmlischen Vaters vorstellen, weil nur diese seinem eigenen Charakter entspricht. Das der Schöpfer aller Dinge SEINE Geschöpfe liebt und fĂŒr deren Erhaltung und Leben in liebevoller Harmonie bereit ist SEINEN Sohn zu opfern hat keinen Platz in der Vorstellungswelt des Satans.

Wie der FĂŒrst dieser Welt sich das Zusammenleben seiner Untertanen vorstellt, lĂ€ĂŸt sich leicht an der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft auf diesem Planeten erkennen: Allein das Recht der Macht ist gĂŒltig! Alles und Jeder der dem widerspricht wird ausgerottet. Bleibendes GlĂŒck wĂ€re in dieser Form des Zusammenlebens nur fĂŒr den MĂ€chtigsten möglich. Doch muß der gerade MĂ€chtigste zu jeder Zeit befĂŒrchten seine Macht an andere ZusammenschlĂŒsse von MĂ€chten zu verlieren. Bleibende Ruhe und verlĂ€ĂŸlichen Frieden schließt dieses System nach seinen eigenen Prinzipien aus. Nur die erfahrene Liebe Jahwes zu SEINEN Geschöpfen bewirkt deren Treue zu IHM und zeigt sich in der ewigen Freude der Schöpfung ihren BegrĂŒnder anzubeten.

Der Satan liebt und dient niemandem ausser sich selbst, deshalb wird er auch niemals erfahren und verstehen warum die Nachfolger Jesu IHM in allen Situationen treu verbunden bleiben, wĂ€hrend die AnhĂ€nger der Prinzipien des satanischen Reiches keine Treue oder Ehrerbietung von Herzen kennen. Und doch glaubte der gefallene EngelsfĂŒrst sein Reich nach seinen Prinzipien aufgrund der Macht grĂŒnden zu können die er doch nur vom Schöpfer zum Dienst an der Schöpfung erhalten hatte. Wie Pilatus musste Satan erkennen wie falsch er die MachtverhĂ€ltnisse einschĂ€tzte.

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3.3.2 Nach dem Kreuz

Am Kreuz von Golgatha wurde der Kampf zwischen Satan und unserem Herrn Jesus beendet. WĂ€hrend des Lebens Jesu unter uns Menschen war es dem VerfĂŒhrer in keinem Fall gelungen Jesus zu einer einzigen Handlung gegen die Liebe des himmlischen Vaters zu verfĂŒhren. Jesus hatte allen Menschen denen ER begegnet ist die Liebe und Gerechtigkeit des Vaters gezeigt. Satan mußte mit seinen AnhĂ€ngern erkennen wie unsinnig die Idee war Jesus auf ihre Seite ziehen oder besiegen zu können. Jetzt sah es auch fĂŒr den FĂŒrsten dieser Welt so aus das Jesus ihm die Macht ĂŒber diesen Planeten nehmen und SEIN Friedensreich fĂŒr SEINE Nachfolger aufrichten wĂŒrde. Der Satan hĂ€tte so gehandelt und die vielen Seelen die dabei noch verloren werden, wĂŒrden achtlos in Kauf genommen weil er keine Liebe fĂŒr seine Mitgeschöpfe kennt.

Deshalb handelte der FĂŒrst dieser Welt fĂŒr seine Prinzipien folgerichtig indem er seinen menschlichen Machtaparat einsetzte um den Sohn Gottes gegen alle Gerechtigkeit ermorden zu lassen. Er, der gefallene EngelsfĂŒrst, der dem Schöpfer Machtmißbrauch und Ungerechtigkeit vorwarf und mit diesen VorwĂŒrfen allzuviele Geschöpfe gegen Jahwe aufbrachte mißbrauchte nun vor dem gesamten Universum seine Macht zu einem schĂ€ndlichen, ungerechten Mord. Jeder Mensch den der Satan zuvor misshandet und ermordet hatte war auch ein schuldiger SĂŒnder gewesen. Der Satan konnte also behaupten gerecht an diesem Übertreter zu handeln. Jesus war jedoch in keinem Fall schuldig geworden. Dessen war das ganze Universum Zeuge. Alle Bewohner der Himmel waren mit dem Sohn Gottes in tiefer Liebe verbunden. Erst als unser Heiland am Kreuz ausrief "es ist vollbracht" wurde dem Satan klar was das gesamte Universum mit großem Schrecken beobachtet hatte. Alle Engel, die ihren ehemaligen FĂŒrsten noch liebten und immer auf dessen Umkehr hofften, sahen nun seinen bösen Abfall von allem was sie einst verband. Seine geschickten Verdrehungen und Heucheleien wurden als das offenbar was sie immer waren: selbstsĂŒchtige LĂŒgen! Jede Möglichkeit eines Sieges seiner Prinzipien war damit auf ewig ausgeschlossen. In diesem Augenblick war der Kampf entschieden, der Satan in seiner Bosheit entlarvt. Die gefallenen Engel wussten das sie ihre Ziele niemals mehr erreichen wĂŒrden und sie waren nicht mehr fĂ€hig zu der Liebe des Vaters zurĂŒckzukehren weil sie daran schon lange nicht mehr glauben wollten.

3.3.2.1 Seine Konsequenzen

Nach diesen Ereignissen blieb dem Satan mit seinen AnhĂ€ngern nur noch die Rache an Jahwe. Diese Rache glaubt der gefallene Engel nehmen zu können indem er die Geschöpfe quĂ€lt und verfĂŒhrt, die ihr LebensglĂŒck in die liebenden HĂ€nde des Schöpfers legen. Er ist so gefĂ€hrlich wie ein Mensch der in unvernĂŒnftiger Verbitterung und Haß nur noch zerstören will. Die Geschichte der Menschheit, nach dem Geschehen am Kreuz, zeigt uns einige Beispiele fĂŒr mĂ€chtige Menschen mit dieser schrecklichen Geisteshaltung. Seinen Machapparat auf diesem Planeten baut er alleine zu diesem Zweck immer weiter aus. Seine traurige Hoffnung ist es alle Nachfolger Jesu in dieser Welt zu vernichten wie er das mit Jesus tat. Doch wird seine Wut immer weiter aufgestachelt weil er in jedem einzelnen Fall erkennen muß das er niemals die Macht hat einen treuen Nachfolger unseres Herrn Jesus aus dessen Hand zu reissen. Alle seine schĂ€ndlichen BemĂŒhungen und QuĂ€lereien zeigen nur um so deutlicher die tiefe Verbundenheit zwischen Jesus und SEINEN Nachfolgern in der Liebe des Vaters.

Um trotz seines offensichtlichen Versagens seine Macht zu behalten, benutzt der Satan jedes erdenkbare LĂŒgengerĂŒst und spielt seine Nachfolger skrupellos gegeneinander aus. Wer sich fĂŒr den FĂŒrsten dieser Welt entscheidet hat auch kein Interesse mehr an der Wahrheit. Denn Jesus ist die Wahrheit in Person. Und diese Person hat der Satan fĂŒr sich und sein Reich zum Feind erklĂ€rt.

Doch wann immer Du spĂŒrst das dieser Weg Dich ins Verderben fĂŒhren muß - vertraue der Wahrheit die Dich liebt. Jesus wird Dich aus jeder BedrĂ€ngnis und Verstrickung zur Liebe des Vaters fĂŒhren. Denn alle Macht ist bei IHM - der Satan ist ein LĂŒgner und SchaumschlĂ€ger von Anfang an. Geh zum Herrn der Schöpfung - er liebt alle SEINE Geschöpfe.

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3.4 Sein Ende

Ein Zeichen der religiösen satanischen LĂŒgengerĂŒste ist das das Böse kein Ende hĂ€tte. Das das Leben auf ewig ein Kreislauf von Gut und Böse bliebe. Doch das ist eine weitere selbstgefĂ€llige LĂŒge des VerfĂŒhrers! Jahwe der Schöpfergott wird dem Bösen ein Ende setzen weil es nicht Teil SEINER Schöpfung ist. Dieses Ende wird so umfassend sein das des Bösen noch nicht einmal mehr gedacht werden wird. Wenn die tausend Jahre der ErklĂ€rung vorbei sind und der Satan mit allen seinen Nachfolgern endgĂŒltig vernichtet ist, wird auch alles Böse mit jedem Ansatz dazu aus der Schöpfung verschwunden sein.

FĂŒr tausend Jahre wird der Satan, mit den gefallenen Engeln und den schĂ€ndlichsten Menschen, nichts als das Bewußtsein vor Augen haben als das all ihr Sinnen und Hoffen nichts als Staub war, ist und sein wird. Wer wollte diese Aussicht fĂŒr sein Leben teilen?

Die Liebe Jahwes unseres himmlischen Vaters ist die alleinige Grundlage fĂŒr die ewige Harmonie SEINER Geschöpfe.

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